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20.11.2002 14:48

Lois Renner bei Biennale Buenos Aires ausgezeichnet
"Internationaler Preis für Fotografie"



Wien - Der Salzburger Künstler Lois Renner hat den "Internationalen Preis für Fotografie" der diesjährigen Biennale in Buenos Aires gewonnen. Er wurde von einer internationalen Jury unter 195 teilnehmenden Künstlern aus 45 Ländern ausgewählt.

Der Jury gehörten Jorge Glusberg (Leiter der Biennale und Direktor des Nationalmuseums der Schönen Künste, Buenos Aires), Alfons Hug (Künstlerischer Leiter der Biennale von Sao Paolo 2004), Marc Restellini (Direktor des Musee du Luxembourg, Paris), Angelika Bäumer (Kritikerin, Wien/Paris) und Jan-Erik Lundström (Direktor des BildMuseet, Umea/Schweden) an. Die österreichische Teilnahme an der Biennale in Buenos Aires, die noch bis 8. Dezember läuft, wurde von Peter Weibel kuratiert.

Renner, 1961 in Salzburg geboren, studierte an der Hochschule Mozarteum in Salzburg und an der Kunstakademie in Düsseldorf. Er lebt und arbeitet in Wien sowie in Karlsruhe, wo er an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Fotografie unterrichtet, und zeitweise in Salzburg. Er setzt sich fotografisch mit der Dokumentation von Situationen seines in Modellen nachgebauten Ateliers auseinander, mit konstruierten, nachgestellten Realitäten.

Renner, der u.a. mit dem Otto-Mauer-Preis 1982 ausgezeichnet wurde, ist für seine Verschränkungen von Fotografie und Malerei bekannt. In Folge des Auftritts bei der Biennale wurde Renner vom Direktor des Nationalmuseums der Schönen Künste Buenos Aires eingeladen, im nächsten Jahr eine Einzelausstellung in seinem Museum zu präsentieren. Diese soll anschließend durch mehrere Länder Südamerikas touren, heißt es in der Aussendung weiter. (APA)


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