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"Skandal, Leichenschändung, krankhaft." Mit diesen Worten
schoss sich der Wiener FP-Gemeinderat Heinz-Christian Strache am Montag
auf eine derzeit laufende Ausstellung in der Wiener Kunsthalle ein.
Konkret geht es um eine Videoarbeit der in Mexiko City lebenden Künstlerin
Teresa Margolles. Sie zeigt, wie ein tot geborenes Kind präpariert wird.
Margolles wollte laut Kunsthalle eine Skulptur schaffen, um auf die
verheerende soziale Situation in Mexico City hinzuweisen.
Die FP-Wien prüfe derzeit rechtliche Schritte, erklärte
Strache. Es gehe vor allem um die Verletzung des öffentlichen Anstandes.
Immerhin seien dem Baby Nägel in die Hände geschlagen worden, um nach der
Totenstarre eine bestimmte Position für die Skulptur zu erreichen. Die
Wiener Stadtregierung müsse diese Ausstellung sofort beenden. Und künftig
solle man sich genauer ansehen, welche Ausstellungen man mit Steuergeldern
subventioniere. stu
© Die Presse | Wien
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