Wien ehrt Japaner

Friedrich-Kiesler-Preis geht an Toyo Ito.
Wien. Der Wiener Friedrich-Kiesler-Preis für Architektur und Kunst 2008 geht dieses Jahr an einen Architekten aus Ostasien.
Wie eine internationale Jury entschied, erhält der 67-jährige
Japaner Toyo Ito die mit 55.000 Euro dotierte Auszeichnung "für
hervorragende Leistungen im Bereich der Architektur und der Künste".
Als Kriterium nannten die Preisrichter die Entsprechung von Itos
Arbeiten mit den experimentellen und innovativen Auffassungen Friedrich
Kieslers und seiner Theorie der ‚correlated arts‘.
Die Auszeichnung sei an einen "visionären und kühnen Denker"
vergeben worden, so Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny in einer
ersten Reaktion. Die Preisverleihung findet am 16. Oktober im Wiener
Rathaus statt. Erstmals soll der Preisträger auch eine Vorlesung an der
Technischen Universität Wien halten.
Der Preis wird seit 1998 alle zwei Jahre alternierend von der
Republik Österreich und der Stadt Wien verliehen. Itos Bauten findet
man unter anderem in Japan, Singapur, Taiwan, Deutschland und
Großbritannien.
Mittwoch, 09. Juli 2008
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