Aigners meist monumentalen Gemälde in altmeisterlicher Technik, seine Hinterglasbilder und eine Unmenge von Grafiken bewegen sich im Spannungsfeld von Eros und Religion, zwischen Surrealismus, Realismus und Phantastischem Realismus. Auch konkrete Anspielungen, die an die Grenze der Karikatur reichen können, finden sich in seinem Werk. Dem Altmeister Rembrandt, der sein Oeuvre motivisch durchzieht, fühlte Aigner sich als eine Art Alter Ego verwandt. Daneben empfing er prägende Eindrücke u.a. von Albrecht Altdorfer, Matthias Grünewald, Diego Velasquez, Francisco Goya und Francisco de Zurbaran.
Im Linzer Casineum wird morgen, Montag, eine Ausstellung (bis 15. Jänner) mit Arbeiten von Fritz Aigner und seinen drei Söhnen Matthias Claudius, Lukas Johannes und Paul Florian eröffnet. Die Trauerfeier ist im engsten Kreis der Angehörigen geplant. (APA)