Innsbruck - Die von Freitag bis Montag dauernde 12. "Art Innsbruck" hat heuer Fotokunst im Fokus. 70 Aussteller hoffen am Innsbrucker Messegelände auf 13.000 Besucher.
Die von der Innsbrucker Galerie Rhomberg bestückte Sonderschau vereint die Obsession eines Nobuyoshi Araki in der ewigen Wiederkehr von Eros und Thanatos mit Weltenbildern eines Paul Albert Leitner, der die von ihm auserwählten Städte und Länder auf der unermüdlichen Suche nach noch unerzählten Geschichten zu erreisen scheint.
Verrückungen
Gezeigt werden soll auch die Wiederentdeckung der abstrakten Malerei mit den Mitteln der Fotografie im jetzigen Werk von Arnulf Rainer und die Arbeiten von Heinz Lechner, dessen bekannte Bearbeitungen und Verfremdungen von Prominentenporträts wie auch seine kunstvollen Überblendungen und Verrückungen immer wieder eine Referenz hin zu Rainer erkennen lassen.
Die Fotografie gilt nach wie vor und insbesondere in Mitteleuropa als noch relativ neuer Markt innerhalb der Kunstszene. Anders als etwa in den USA, Großbritannien und Frankreich konnte sich die Fotokunst erst in Ansätzen als eine auch dem Tafelbild ebenbürtige Kunstform etablieren.
Tipps und Anregungen können sich investitionsfreudige Kunst-Interessierte bei einem eigenen Kunstsammler-Seminar mit Hubert Thurnhofer holen, welches heuer zum dritten Mal angeboten wird. Für Einsteiger und Sammler gibt es eine Aktion "nice price" mit Kunstwerken zum Preis von maximal 2.000 Euro. (APA)