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25.07.2003 13:42

Raubkunst: Bundes-Artothek überprüft
Provenienz von 48 Werken untersucht

Wien - Die Provenienz von 48 Werken aus der Artothek des Bundes soll überprüft werden. Im Zuge der Neuordnung der Artothek, deren Verwaltung im Vorjahr an einen privaten Verein übergeben wurde, sei festgestellt worden, dass einige Werke bereits vor 1945 in den Besitz des Bundes gekommen sind. Zur Dokumentation der Besitzverhältnisse in der Zeit des Nationalsozialismus zwischen 1938 und 1945 wurde eine Liste der Werke nun der Provenienzforschungs-Kommission im Bundesdenkmalamt zur Prüfung übergeben, hieß es in einer Aussendung des Kunststaatssekretariats.

"Mir ist es wesentlich, hier erstmals zu einer Klärung zu kommen, woher diese Werke stammen, um eine lückenlose Aufarbeitung der Entstehungsgeschichte der Artothek zu ermöglichen", so Kunststaatssekretär Franz Morak. Die rund 26.000 Kunstwerke im Bundesbesitz der Artothek werden seit 2002 vom Verein "Gesellschaft zur Förderung der Digitalisierung des Kulturgutes" verwaltet. Die etwa 7.000 Einzelwerke umfassenden Depot-Bestände wurden im Zuge der Umstrukturierung vom Vorgänger-Standort im Palais Liechtenstein am Minoritenplatz in der Innenstadt nach Wien-Hetzendorf übersiedelt. (APA)


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