In England und den USA ist es keine Seltenheit, daß
Universitäten und Colleges stolz auf die eigene Kunstsammlung verweisen.
In Österreich klingt diese Einrichtung eher exotisch. Das Innsbrucker
Institut für Kunstgeschichte ist das einzige Universitätsinstitut im
deutschsprachigen Raum, das über eine eigene Kunstsammlung verfügt.
Rund 600 Originale kamen seit dem Zweiten Weltkrieg durch
Künstler-Schenkungen wie durch Ankäufe in den Besitz des Instituts.
Beginnend mit Egger-Lienz, sind fast alle wichtigen Tiroler Künstler wie
Max Weiler, Markus Prachensky, Oswald Oberhuber, Eva Schlegel, Peter
Kogler vertreten.
Den Grundstein der Sammlung legten einst die
Kunsthistoriker Otto Lutterotti und Heinz Mackowitz mit ihren Einladungen
an Künstler, ihre Arbeiten in den Instituts-Gängen zu zeigen. Ein
ständiger Ausstellungsort fehlt allerdings bis heute. Umso spannender ist
die aktuelle Präsentation "Zusammengetragen" in der RLB-Kunstbrücke in
Innsbruck. Bis 1. März.
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