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derStandard.at | Newsroom | Kultur | Bildende Kunst 
27. Februar 2009
13:28 MEZ
"Es gibt keinen lebenden Künstler, dessen Bild 20 Millionen wert ist"
Markus Lüpertz kritisiert (Miss-)Verhältnisse zwischen Preisen und Werten in der Kunst

Hamburg - Der Maler Markus Lüpertz hat die hohen Preise für Kunstwerke auf dem internationalen Markt kritisiert. "Es gibt keinen lebenden Künstler, dessen Bild 20 Millionen wert ist. Das enthebt das Bild jeglicher Kritik", sagte Lüpertz der Fachzeitschrift "Weltkunst".

Der Maler kritisierte, "die Leute kennen doch nur noch Werte, die sich auf das eigene Ich beziehen". Dies schade vor allem der Kunst und ihrer Betrachtung. Mittlerweile gelte nur noch "der hoch dotierte Kunstmarkt-Star als guter Künstler", wie etwa Jeff Koons und Damien Hirst.

Lüpertz sagte, auf dem Kunstmarkt spiele er selbst keine Rolle mehr: "Ich habe vielleicht eine gewisse Popularität, einen Ruhm, der sich aber mehr auf bestimmte Verhaltensweisen von mir bezieht, als auf meine Bilder." (APA/AP)

 

 

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