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derStandard.at | Kultur | Bildende Kunst | Salzburger Museum der Moderne 
11. Jänner 2005
11:19 MEZ
Nach Husslein-Verzicht bleiben 31 Bewerbungen
Bisherige Leiterin des Museums kandidierte "aus persönlichen Gründen" nicht mehr

Salzburg - 31 Kulturmanager aus dem Bereich bildende Kunst haben sich für den Posten der Leitung des Salzburger Museums der Moderne beworben. Dienstag um 00.00 Uhr endete die Ausschreibungsfrist, die bisherige Leiterin des Museums, Agnes Husslein-Arco, kandidiert, wie sie sagte, aus persönlichen Gründen nicht mehr. Der für Museen zuständige Landeshauptmann-Stellvertreter, Wilfried Haslauer (V), nahm Hussleins Entscheidung mit Bedauern zur Kenntnis und freute sich zugleich über "eine Vielzahl hochinteressanter Bewerbungen wirklich guter Leute".

"Das Angebot Hussleins, ihren Vertrag ohne Ausschreibung um zwei Jahre zu verlängern, wäre rechtlich unmöglich gewesen", so Haslauer, "das Stellenvergabegesetz ist da eindeutig." Haslauer will noch in diesem Jänner eine außerordentliche Sitzung des Aufsichtsrates des Museums abhalten, bei dem das Procedere der Postenbesetzung festgelegt werden soll. "Mir schwebt ein drei- bis fünfköpfiges Expertengremium vor, das uns helfen soll, zu einer Konsenslösung zu kommen. Mein Ziel ist eine neue Museumschefin oder ein neuer Museumschef, der vom Aufsichtsrat, von der Generalversammlung und von der Regierung unterstützt wird."

Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (S) war für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Im Büro von Kulturreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Othmar Raus (S) hieß es, man habe bisher keine offiziellen Informationen und wolle sich daher zum Rückzug von Husslein nicht äußern. Formalrechtlich bestimmt Haslauer allein, wem die Führung des Salzburger Museums der Moderne übergeben wird. Die Entscheidung soll bis spätestens Juni dieses Jahres fallen.(APA)


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