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derStandard.at | Kultur | Bildende Kunst 
10. September 2007
13:44 MESZ
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Lentos Kunstmuseum 
Foto: BSX & SCHMOELZER GMBH / LENTOS
Stella Rollig auf einem Plakat der Kampagne "Darf ich Ihnen Ihre Sammlung zeigen?".

Haben sie ihre Sammlung schon gesehen?
Künstler machen per Plakatkampagne auf "Schätze" des Linzer Lentos aufmerksam - Direktorin Rollig: Museen müssen sich Effekthascherei des Unterhaltungsbusiness verweigern

Linz - Eine höfliche Frage ist Motto einer Plakatkampagne, die die Kunstsammlung des Museums Lentos bewirbt: "Darf ich Ihnen Ihre Sammlung zeigen?" Die Plakate wurde von Direktorin Stella Rollig und dem Linzer Kulturreferent und Vizebürgermeister Erich Watzl am Montag in Linz vorgestellt wurden.

Kunstschätze gehören allen

Angeführt von Rollig, die auf der ersten Serie der Plakate abgebildet ist, soll ab Mittwoch im Großraum Linz darauf hingewiesen werden, dass die "modernen Kunstschätze" des Lentos allen Bewohnern und auch den Touristen gehören. Gemeinsam mit den Sammlungskünstlern Eva Schlegel, Waltraud Cooper, Dietmar Brehm, Gunter Damisch und Klaus Liedl will die Direktorin einladen, den Besitz "immer neu, immer wieder anders und immer besser" kennenzulernen.

Sich der Effekthascherei verweigern

In der Kampagne sieht Rollig die zentralen Anliegen ihrer Arbeit am Lentos thematisiert: "In Zeiten beschleunigten Konsums auf allen Ebenen werden Gegenbewegungen überlebensnotwendig." Museen müssten die Geschwindigkeit und Effekthascherei des Unterhaltungsbusiness verweigern, um nachhaltig Optionen zur Orientierung und kulturelle Kompetenzen zu vermitteln, betonte die Direktorin. Konzentration auf Beständiges sei gefragt. "Die Sammlung des Museums ist der wichtigste Bezugspunkt dieser Arbeit", erklärte Rollig. (APA/red)


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