
Kunstschätze gehören allen
Angeführt von Rollig, die auf der ersten Serie der Plakate abgebildet ist, soll ab Mittwoch im Großraum Linz darauf hingewiesen werden, dass die "modernen Kunstschätze" des Lentos allen Bewohnern und auch den Touristen gehören. Gemeinsam mit den Sammlungskünstlern Eva Schlegel, Waltraud Cooper, Dietmar Brehm, Gunter Damisch und Klaus Liedl will die Direktorin einladen, den Besitz "immer neu, immer wieder anders und immer besser" kennenzulernen.
Sich der Effekthascherei verweigern
In der Kampagne sieht Rollig die zentralen Anliegen ihrer Arbeit am Lentos thematisiert: "In Zeiten beschleunigten Konsums auf allen Ebenen werden Gegenbewegungen überlebensnotwendig." Museen müssten die Geschwindigkeit und Effekthascherei des Unterhaltungsbusiness verweigern, um nachhaltig Optionen zur Orientierung und kulturelle Kompetenzen zu vermitteln, betonte die Direktorin. Konzentration auf Beständiges sei gefragt. "Die Sammlung des Museums ist der wichtigste Bezugspunkt dieser Arbeit", erklärte Rollig. (APA/red)