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Neue Stiftung für Fotografie

21. Jänner 2011, 17:28

Chefkuratorin Monika Faber verlässt die Albertina

Wien - Schwerer Schlag für Albertina-Direktor Klaus A. Schröder: Monika Faber, seit 1999 Chefkuratorin der Fotosammlung, verlässt das Haus auf eigenen Wunsch. "Ich bin jetzt 56 Jahre alt", sagt die Kunsthistorikerin. "Viel Zeit bleibt mir nicht mehr. Ich möchte mein Wissen weitergeben und Forschungsprojekte betreuen. Das ist an der Albertina leider nicht möglich: Dort sind 90 Prozent Administrationsarbeit."

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Faber wird eine Stiftung für historische Fotografie in Österreich und Ungarn bis 1945 aufbauen; das Geld kommt von ausländischen Sponsoren, die nicht genannt werden wollen. Mitte April soll das Projekt in einer Pressekonferenz vorgestellt werden.

Die Fotografie erlangte in der Albertina doch nicht den Stellenwert, den sich Faber erhofft hatte: "Es war immer schwierig, Foto-Ausstellungen durchzubringen. Und wenn es sie gab, wurden sie nicht beworben." Als Beispiel nennt sie die Heinrich-Kühn-Retrospektive, die im Sommer 2010 zu sehen war und danach im Musée d'Orsay gezeigt wurde: "Kühn war in Paris ein Hit. Und in jeder Metro-Station hing ein Plakat. Ich gehe aber nicht im Zorn", sagt Monika Faber: Sie wird noch einige Projekte in der Albertina weiter betreuen. (Thomas Trenkler / DER STANDARD, Printausgabe, 22./23.1.2011)

 

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13 Postings
Alles Gute für den Neuanfang !

Seit 1999 sind schon einige Jahre vergangen, verständlich, dass man sich da verändern will. Und vor allem verständlich, dass man sich mit 56 dem widmen möchte, das einem wesentlich ist. Die administrative Tätigkeit ist es offensichtlich nicht, und wenn sich die auf 90% beläuft, dann kann ich mich über die Ausdauer bis 2011 nur wundern. Da mir ihre 10% an Sichtbarem immer viel gegeben haben, werden mir ihre Ausstellungen an der Albertina sehr fehlen.
Ich freue mich sehr, wenn sie ihr Wissen weitergeben möchte, so selbstverständlich ist da ja nicht und wünsche ihr, dass ihr noch sehr viel Zeit dafür bleibt.

Weltenbürger Demosthenes
23.01.2011 18:40
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Schade

Monika Faber war eine exzellente Expertin und bis in die letzte Faser ihres Herzens seriös.

Da war es wohl kaum möglich, mit einem Tycoon zusammenzuarbeiten, der aus der grandiosen Gafiksammlung Albertina einen zusammengeschnorrten Gemischtwarenhandel gemacht und immer nur auf Ziffern, Zahlen, Boulevard und nie an die Kunst gedacht hat.

22.01.2011 09:40
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Die wirklichen Topausstellungen

Die Topausstellungen waren die Groden Retrospektiven zu Dürer,Rubens,Michelangelo,Schiele,van Gogh und Picasso. Jetzt Kentridge!
Schröder hat doch die Fotosammlung an der Albertina gegründet, Faber berufen und mehrere Fotohistoriker als Kuratoren aufgenommen. Wer glaubt denn jetzt an dieses Opfergefasel? Auch die wirklich guten Fotoausstellungen sind ja wohl nicht hinter Schröders Rücken entstanden: da ist offensichtlich eine Kuratorin beleidigt, weil sie sich erfolglos in Linz/Lentos und in Wien/ MuMoK als Direktorin beworben hat: armselig!

23.01.2011 00:47
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Sie nennen Namen, reden aber von Ausstellungen

Die Albertina hat es sogar geschafft, mir den bisher von mir hochgeschätzten Kentridge madig zu machen.
Mit scheußlicher Projektionsqualität, uninspirierter Ausstellungsarchitektur und liebloser Inszenierung hat man sich einen Namen gebucht, ohne eine Ausstellung zu machen.
Und das trifft auf die anderen großen Namen auch zu, wie zB. jetzt auch die lächerlich schlechte Michelangelo-Ausstellung (wieder nichts gegen den Künstler, nur gegen die Aussteller!)
Die Fotoausstellungen aber waren (meist) schön gemacht + gut recherchiert, ein anderes Paar Schuhe.

Insofern finde ich vielmehr Ihr Posting "armselig".

24.01.2011 11:34
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Als offensichtlicher doch-nicht-ganz so Insider

ist Ihnen entgangen, dass Ihre hochgelobte Monika Faber für die Installation, Konzept und Aufbau der bei Ihnen in Ungnade gefallenen Kentridge-Ausstellung verantwortlich war .. so etwas nennt man objektive versus subjektive Realität.

Alaska Saedelaere
22.01.2011 04:05
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Schröder hat schon mehr Leute aus der Fotographie-Abteilung vertrieben

22.01.2011 12:42
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eine unsachliche Bemerkung

Sicher hat er seine Gründe dafür gehabt!

Weltenbürger Demosthenes
23.01.2011 18:42
Richtig

Das ist eine richtige Sachverhaltsdarstellung. K.A. Schröder ist ein eitler und kunstferner Selbstdarsteller.

Lappe ohne Rentier
25.01.2011 11:36
Ist er nicht!

Haben Sie ihn einmal erlebt, wie er sich um seine Mama kümmert? ??? Eben!

Herzelichst
Ihr Lappe

22.01.2011 20:26
mein Kritik

richtet sich an die Verwendung des Wortes "vertrieben" ! Damit wird Herr Schröder eines unredlichen Verhaltens verdächtigt. Es ist unzulässig, so etwas ohne Begründung oder Erklärung einfach zu behaupten und ich wundere mich, daß der Standard so eine Meldung überhaupt passieren lässt!

22.01.2011 13:24
Und wie wurde...

mit Anna Auer umgegangen, als K. A. Schröder noch beim Kunstforum Länderbank war?

22.01.2011 13:27
und wie?

22.01.2011 01:11
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die einzig guten Albertinaausstellungen

waren die Fotografie-Ausstellungen.

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