„Lassen wir die Musen fliegen, damit wir nicht erstarren!“ Dermaßen kunstenthusiastisch gab sich Oberösterreichs Landeshauptmann Pühringer bei der Pressekonferenz zum Jahresprogramm des OK (Offenes Kulturhaus), des Landes-Centrums für Gegenwarstkunst.
Wobei Pühringers Enthusiasmus angesichts des zu Erwartenden durchaus seine Berechtigung hat. Ein besonderer Höhepunkt verspricht die Linz09-Ausstellung „Höhenrausch“ zu werden, die ab 29. Mai animative Kunst-Projekte auf die Dächer der Linzer Innenstadt stellen wird.
Biennale-ZuckerlBereits ab 27. Februar gibt es mit „Biennale Cuvee“ die bereits traditionelle Auswahl aus den interessantesten internationalen Biennalen des Vorjahres. Die Projekte von über 40 Kunstschaffenden aus über 25 Ländern werden diesmal auch den Wissensturm, das Gebäude der Energie AG und die Arbeiterkammer bespielen.
EinzelpräsentationenEbenfalls Tradition hat im OK die Beteiligung am Filmfestival Crossing Europe (diesmal mit Schwerpunkt Norwegen und Türkei ab 20. 4.) und an den „Cyberarts“ des Prix Ars Electronica (ab 3. 9.). Auch das biennal durchgeführte Musikfestival „Stop.Spot!“ wird heuer wieder stattfinden (23./24. Oktober).
Im Winter gibt es drei Einzelpräsentationen: Die taiwanesischen Medienkünstler Hsin-Chien Huang und Ya-Lun Tao bringen Licht- und Projektions-Kunst. Der Kolumbianer Oskar Muñoz – bereits 2008 bei „Biennale Cuvee“ im OK – zeigt irritierende, die Beständigkeit persiflierende Porträts. (gunn)
Info: www.ok-centrum.at>