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derStandard.at | Kultur | Bildende Kunst 
13.05.2002
13:16 MEZ
Die "Goldenen Nicas" gehen heuer an....
Die Sieger des "Prix Ars Electronica 2002" stehen fest: Verleihung ist im September

Linz - Fünf international besetzte Fachjurys haben jetzt die Sieger des "Prix Ars Electronica 2002" gekürt. 18 Geldpreise von insgesamt 109.900 Euro werden bei der Preisverleihung am 9. September im ORF Oberösterreich vergegeben. Die heurigen "Goldenen Nicas" gehen in die USA, nach Kanada und nach Österreich. Insgesamt haben sich bei der diesjährigen 16. Ausgabe des weltweit wichtigsten und traditionsreichsten Cyberkunst-Wettbewerbs 1.373 Künstler aus 80 Ländern mit 2.356 Werken beworben.

Die Preisträger

In der Kategorie "Computeranimation/Visual Effects" geht die "Goldene Nica" an den Amerikaner Pete Docter für seine Regiearbeit bei dem abendfüllenden, 3-D-computeranimierten Film "Monster Inc.". In der Sparte "Digital Musics" erhält der in den USA lebende, japanische Künstler Yasunao Tone für sein Werk "Man#o Wounded 2001" den Hauptpreis. Im Bereich der "Interaktiven Kunst" sicherte sich der Kanadier David Rokeby mit "n-cha(n)t" die "Goldene Nica". In der Sparte "Net Vision" darf RSG aus den USA für ihr Projekt "Carnivore" im September die goldene Auszeichnung entgegennehmen. Die amerikanischen Computerkünstler Josh On und Futurefarmers bekommen die "Goldene Nica" für "They Rule" in der Sparte "Net Excellence". In der Jugendkategorie "cybergeneration - u 19 freestyle computing" konnte sich Karola Hummer aus Innsbruck für ihr Projekt "TI-92" die "Goldene Nica" sichern.

Verbindung mit Wissenschaft und Forschung

"Der Prix Ars Eletronica ist eine der kulturellen Hauptaktivitäten des ORF Oberösterreich. Die internationale Resonanz, die dieser Wettbewerb alljährlich erzielt, verdeutlicht den radikalen Wandel, den die digitalen Medien auf allen Linien hervorgerufen haben. Aktuelle kreative Leistungen aus aller Welt im Bereich Kunst in Verbindung mit Wissenschaft und Forschung finden im Prix Ars Electronica eine gemeinsame Plattform und machen diesen Bewerb zum jährlichen Trendbarometer", betonte ORF- Landesdirektor Helmut Obermayr. (APA/red))


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