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derStandard.at | Kultur | Bildende Kunst 
10. September 2007
18:09 MESZ
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Essl Museum
3400 Klosterneuburg, An der Donau-Au 1, Tel. 02243/37050 - 150 
Foto: Essl-Museum
Zukünftig in 25 Minuten zum Essl-Museum nach Klosterneuburg. Den Bus ziert ein Werk von Maria Lassnig aus der Sammlung: "Nachts, wenn die Mäuse schreien".

Pinker Kunst-Shuttle nach Klosterneuburg
Museum soll besser an Wien angebunden werden und den Anteil ausländischer Besucher steigern

Klosterneuburg/Wien - Kunst-Interessierte sollen zukünftig leichter nach Klosterneuburg kommen. Dafür hat Karlheinz Essl gesorgt, der am Montag seinen kostenlosen Bus-Shuttle zum Essl Museum präsentierte. Ab Dienstag (11.9.) soll diese Maßnahme gewährleisten, dass das Museum "als bedeutender Ort internationaler zeitgenössischer Kunst" verkehrsmäßig besser an die Bundeshauptstadt angebunden wird.

An den Öffnungstagen des Museums pendelt der Bus vier Mal pro Tag von der Operngasse nach Klosterneuburg. Während der 25-minütigen Fahrt im magentafarbenen Bus, der an den Längsseiten ein Werk von Maria Lassnig ("Nachts, wenn die Mäuse schreien") abbildet, werden die Eintrittskarten zum Museum erworben.

Der Shuttle soll auch gewährleisten, dass der Anteil ausländischer Touristen, der laut Besucherbefragung derzeit nur bei 20 Prozent (Wiener 55%) liege, erheblich zu steigern. Im Wien Museum betrage dieser Anteil an Touristen am Besucheraufkommen ganze 80 Prozent.

Genauere Angaben über die Höhe der Besucherzahlen wollte Essl aber auch auf Nachfrage nicht nennen: "Wir sind ein privates Museum, wir haben nicht den Stress". (red)


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