Der Kunsthalle waren die Räume bis Mitte Jänner unentgeltlich überlassen worden. Matt argumentiert, dass er wiederholt auf erhöhten Raumbedarf hingewiesen habe, doch das MQ hätte nur "Scheinangebote" gemacht: Waldner würde für Ersatzräume 13,1 Euro (180 Schilling) pro Quadratmeter verlangen, während er von den Quartier-21-Nutzern nur 5,1 Euro fordert. Der MQ-Chef hingegen meint, dass er laut zweier Gutachten auch 14,5 Euro verlangen könnte. Die Quartier-21-Nutzer seien nur kurzfristige Mieter, daher sei der Preis derart niedrig.
Matt zog die Konsequenz - und legte seine Funktion als Mitglied des
MQ-Aufsichtsrats zurück. Weil die Doppelfunktion Waldners als Veranstalter und
Facility-Manager unvereinbar sei. Das findet Waldner konsequent. Weil die
Doppelfunktion Matts als Eigentümervertreter (der Stadt) und Direktor der
Kunsthalle unvereinbar sei. Patt.
(DER STANDARD, Print-Ausgabe, 20. 2.
2002)
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derStandard.at