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derStandard.at | Kultur | Bildende Kunst 
06. Februar 2006
14:44 MEZ
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Akademie der bildenden Künste 
Foto: STANDARD/Matthias Cremer

Pruscha wurde Ehrensenator der Akademie der bildenden Künste
Architekt und langjähriger Rektor des Hauses für sein "langjähriges verdienstvolles Wirken" ausgezeichnet

Wien - Dem langjährigen Rektor der Akademie der bildenden Künste Wien Carl Pruscha ist am Montag der Titel eines Ehrensenators der Akademie verliehen worden. Die Auszeichnung wurde "in Würdigung des langjährigen verdienstvollen Wirkens für die künstlerischen und wissenschaftlichen Aufgaben der Akademie der bildenden Künste Wien" verliehen, heißt es in einer Aussendung.

Pruscha, der von 1955-1960 bei Roland Rainer an der Akademie Architektur studiert hatte, wurde selbst 1978 als Professor für Planungsgrundlagen und Gebäudeforschung ans Haus berufen, wo er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2004 unterrichtete. Von 1988-2001 leitete er als Rektor die Geschicke der Akademie.

"Zu seinen Verdiensten in dieser Zeit zählen vor allem die Neustrukturierung der Lehre und die damit einhergehende Erweiterung des Angebotes um zeitgemäße Fächer wie Neue Medien, Fotografie oder konzeptuelle Kunst, die Etablierung des aktuellen Theorie-Schwerpunktes am Haus und die Umsetzung diverser räumlicher Erweiterungsprojekte für die Akademie, wie die Errichtung des Akademiehofes in der Makartgasse und die Gewinnung des ehemaligen Semperdepots, für dessen Umbau in den Jahren 1990-1995 er selbst als Architekt verantwortlich zeichnete", heißt es seitens der Akademie. (APA)


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