
Wien - Die Sammlung der Albertina kann bis zum Ende der Tiefspeicher-Sanierung im Haus bleiben. Das Bundesdenkmalamt gab nun seine Zustimmung zu dem Gutachten der Bauphysiker, das keine Hindernisse für eine weitere Nutzung der Basteihalle als temporäres Kunstlager feststellte. Wie die Albertina am Mittwoch in einer Aussendung mitteilte, wird mit der Sanierung der Basteioberfläche in Kürze begonnen. Bis Mitte Oktober sollen die Arbeiten abgeschlossen sein und die Sammlung wieder in den Tiefspeicher verbracht werden.
Das Gutachten gab grünes Licht für einen Verbleib der Kunstwerke in der Basteihalle der Albertina, während das schadhafte Depot des Museums saniert wird. Nach dem Wassereintritt in den Tiefspeicher der Albertina Ende Juni waren die darin gelagerten Werke in die Basteihalle evakuiert worden. Der beauftragte Gutachter sah "keine Hindernisse für eine weitere temporäre Nutzung" der Basteihalle. Damit würde sich die Albertina die kostspielige Übersiedlung, die nur unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen absolviert werden könnte, ersparen. Die externen Depots wurden jedenfalls hergerichtet und haben für allfällige Nutzungen ebenfalls den Segen des Bundesdenkmalamtes. (APA)