
Die Jury würdigte im Werk Mayers die "filmische Position zwischen Fiktion, Dokumentation und Inszenierung". In ihren filmischen Installationen entstehe ein "Beziehungsgeflecht zwischen der Erzählung des Raums und dem inneren Monolog der Darstellerinnen" - "Alles bleibt innen oder kehrt immer wieder ins Innere zurück", so die Jury. Mayers Werk werde "noch nicht entsprechend rezipiert und verdient mit Sicherheit größere Aufmerksamkeit".
Von 16. bis 30. November präsentiert Mayer im Rahmen einer Ausstellung im JesuitenFoyer ausgewählte Arbeiten. Die Künstlerin wurde 1970 geboren und hat Studien an der Akademie der bildenden Künste in Wien, am Royal College of Art sowie am Goldsmith College in London absolviert. Seit 1996 wird ihr Werk international ausgestellt. (APA)