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derStandard.at | Kultur | Bildende Kunst 
23. Oktober 2007
12:42 MESZ
www.otto-mauer-fonds.at  
Foto: APA/privat
Ursula Mayer, die Trägerin des 27. Otto Mauer Preises.

Ursula Mayer erhält Otto Mauer Preis
Der 27. Otto Mauer Preis 2007 wird Ursula Mayer am 14. November überreicht: "Filmische Position zwischen Fiktion, Dokumentation und Inszenierung"

Wien - Der heuer zum 27. Mal vergebene Otto Mauer Preis für bildende Kunst geht an die in Oberösterreich geborene und in London lebende Künstlerin Ursula Mayer. Die vom Otto Mauer Fonds der Erzdiözese Wien gestiftete, mit 11.000 Euro dotierte Auszeichnung wird jedes Jahr für das gesamte bisherige Werk einer österreichischen Künstlerin oder eines österreichischen Künstlers unter 40 Jahren vergeben. Die Verleihung findet am 14. November in den Festräumen des Erzbischöflichen Palais in Wien durch Weihbischof Franz Scharl statt, hieß es am Dienstag in einer Aussendung.

Die Jury würdigte im Werk Mayers die "filmische Position zwischen Fiktion, Dokumentation und Inszenierung". In ihren filmischen Installationen entstehe ein "Beziehungsgeflecht zwischen der Erzählung des Raums und dem inneren Monolog der Darstellerinnen" - "Alles bleibt innen oder kehrt immer wieder ins Innere zurück", so die Jury. Mayers Werk werde "noch nicht entsprechend rezipiert und verdient mit Sicherheit größere Aufmerksamkeit".

Von 16. bis 30. November präsentiert Mayer im Rahmen einer Ausstellung im JesuitenFoyer ausgewählte Arbeiten. Die Künstlerin wurde 1970 geboren und hat Studien an der Akademie der bildenden Künste in Wien, am Royal College of Art sowie am Goldsmith College in London absolviert. Seit 1996 wird ihr Werk international ausgestellt. (APA)


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