Die Grundidee ist ein kleiner
fensterloser Raum, der in Pichlers Ideenwelt schon lange vorhanden war.
Natur wird nur durch das Glasdach wahrgenommen, das auch für eine
Lichtsituation wie unter freiem Himmel sorgt.
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| Haus neben der alten Schmiede des Großvaters
in Unterbirchabruck, Italien |
Außen
Das Objekt musste im Kontext richtig positioniert werden - sowohl
horizontal (Pichler entschied sich für die Eingangsachse neben dem alten
Schmiedenhaus) als auch vertikal (durch Unterkellerung und Absenkung des
Erdgeschoßbodens auf -1 Meter).
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| Haus neben der alten Schmiede, Mauerwerk aus
Porphyr, ruhend auf Flussteinen |
Unten
Der unterirdische Raum - er dient auch als Wein- und Specklager sowie
deren Konsumation - ist über eine abgedeckte Treppe unter dem Hauszugang
erschlossen und außen von einem engen Gang umfasst, auf dessen Betonwänden
jene Flusssteine lagern, auf denen wiederum die Erdgeschoßmauern
ruhen.
Innen
Der Innenraum des Erdgeschoßes ist reduzierte Funktion bei vollendetem
Design. Ofen, Möbel, Beschläge - alles handwerkliche Spezialanfertigungen
nach Pichlers Entwurf. Das Dach ist eine High-Tech-Leistung mit
Dreifachverglasung auf einer Stahlkonstruktion.
Umgebung
Das Haus neben der Schmiede ist ein weiterer Versuch Pichlers, einen
individuellen, künstlerisch perfektionierten Lebensbereich zu schaffen.
Mit dem demnächst entstehenden Stahlsteg über dem nahen Bach wird eine
zusätzliche Integration in Naturstrukturen geschaffen.
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| Haus neben der
Schmiede |
Pichlers Objekte sind Geräte zur Natur- und vor allem zur
Selbstwahrnehmung, zur kontemplativen Besinnung auf das Wesentliche. Und
das ist die Kunst.