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derStandard.at | Newsroom | Kultur | Bildende Kunst 
14. April 2009
18:20 MESZ

>> Galerie Fotohof, 5020 Salzburg. Bis 18. 4.

 

 

Capture (dark room), 2008- 09, Perdreauville.


Zwischen Selbstreflexion und Dokument
Der Schweizer Künstler und Ausstellungsmacher Alex Huber als Gastkurator im Salzburger Fotohof

Seit 1994 ist es gute Tradition im Fotohof, einmal im Jahr einen Gastkurator mit der Organisation einer Ausstellung zu betrauen. Diesmal fiel die Wahl auf den Schweizer Künstler und Ausstellungsmacher Alex Huber - von Peter Weibel als "umherschweifender Produzent von Subversion" gepriesen. In der Schau Minimumzwei geht es um das Verhältnis zwischen Kunst und Fotografie, dabei bleibt der Blick auf aktuelle Ausdrucksformen und Strategien gerichtet, Beispiele aus der Geschichte des Mediums fehlen. Sehr wohl reflektieren die gezeigten Arbeiten aber Fotografie als Dokument oder die Selbstbezüglichkeit des medialen Apparates. Der US-Amerikaner Lucas Ajemian nutzt Fotos vor allem als Ausgangsmaterial für weiterführende Bildfindungen. So übermalt er in Zeitschriften gefundene Modebilder. Die französische Modefotografin Cécile Bortoletti verzichtet in den ausgestellten Arbeiten auf menschliche Motive, stattdessen präsentiert sie nächtliche Wälder in grellem Blitzlicht. (dog/DER STANDARD, Printausgabe, 15. 4. 2009)

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