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| 14.04.2005 - Kultur&Medien / Ausstellung | ||
| ViennAfair: Einmal Remont, bitte! | ||
| Ute Baumhackl | ||
| Die neue Kunstmesse >viennAfair< lockt mit prominenter internationaler Besetzung und setzt einen Schwerpunkt auf osteuropäische Galerien. Das soll jüngere Käufer ansprechen und möglichst überhaupt gleich eine neue Sammlergeneration begründen. | ||
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Remont heißt das Zauberwort. Remont bedeutet Service und Wiederherstellung, Reparatur, Erneuerung und Erhaltung. Der in Osteuropa gebräuchliche, nicht direkt übersetzbare Begriff könnte das inoffizielle Leitmotiv der Kunstmesse mit dem sperrigen Titel >viennAfair< sein, die von 21. bis 24. April erstmals im Wiener Messezentrum abgehalten wird. Schließlich löst >viennAfair< als Schauplatz für aktuelles Kunstgeschehen die „kunst wien“ im MAK ab; man setzt auf eine neue Ausrichtung:Die Hälfte der Aussteller kommt aus dem Ausland, ein Schwerpunkt („Focused On CEE“) liegt auf Galerien aus Osteuropa. Mit neuer Zusammensetzung (eine internationale Jury hat die Galerien ausgewählt), neuer Struktur (das Programm bestimmen ein Beirat und die künstlerische Leiterin Gabriela Gantenbein) und neuer Zielgruppendefinition (man wolle junge Käufer anlocken und „einen künftigen Sammlermarkt aufbauen“, so Gantenbein) will man dem Umstand Rechnung tragen, dass Messen als Kunst-Umschlagplätze international immer wichtiger werden – der Kunstmarkt boomt, das soll an Wien nicht einfach vorübergehen. Dazu passt, dass parallel zur Messe von 19. bis 24. April die Kunstvermarktungsplattform „ArtCluster Vienna“ mit der Initiative „Vienna Art Week“ Kunst und Wirtschaft einander näher bringen will. Dennoch geht es bei >viennAfair< nicht nur um Geld: So wird Galerien aus den Schwerpunktländern die Teilnahme erleichtert, die Bildung von Netzwerken in Zentral- und Südosteuropa sowie eine international besetzte Tagung zählen mit zum Programm. Einige Hard Facts drum herum: 90 Galerien aus 20 Ländern nehmen teil, darunter etablierte Galerien aus Deutschland, Großbritannien, Kanada, Schweden, Spanien. Viennafair. |
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