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derStandard.at | Kultur | Bildende Kunst 
27. Dezember 2005
19:17 MEZ
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Sammlung Essl 
Ein Jahrhundert österreichische Kunst
"Konfrontationen - Kontinuitäten" in der Sammlung Essl umfasst den Zeitraum von 1900 bis 2000

Klosterneuburg - Einen Überblick über ein Jahrhundert Entwicklungsgeschichte der österreichischen Kunst gibt die Sammlung Essl vom 17. Februar bis 21. Mai 2006. Unter dem Titel "Österreich 1900 - 2000 / Konfrontationen - Kontinuitäten" werden im gesamten Museum in Klosterneuburg Werke von mehr als 100 Künstlern präsentiert.

Professor Wieland Schmied, laut der Sammlung Essl einer der hervorragendsten Kenner österreichischer Kunst, zeigt als Kurator seine Auswahl an wichtigen künstlerischen Positionen des 20. Jahrhunderts. Eine Vielzahl von Leihgaben kommt aus bedeutenden Museen, den Kern der Schau ab den 1950er Jahren bilden Werke aus der Sammlung Essl. Den jüngsten zeitgenössischen Entwicklungen in Österreich widmet sich die Kuratorin Silvie Aigner in einem gesonderten Bereich.

Who is who der österreichischen Kunst

In der Ausstellung vertreten sind u.a. Siegfried Anzinger, Christian Ludwig Attersee, Herbert Boeckl, Herbert Brandl, Günter Brus, Gunter Damisch, Albin Egger-Lienz, Georg Eisler, Valie Export, Adolf Frohner, Richard Gerstl, Bruno Gironcoli, Albert Paris Gütersloh, Wolfgang Hollegha, Alfred Hrdlicka, Friedensreich Hundertwasser, Martha Jungwirth, Johanna Kandl, Gustav Klimt, Kiki Kogelnik, Peter Kogler, Oskar Kokoschka, Elke Krystufek, Alfred Kubin, Maria Lassnig, Anton Lehmden, Josef Mikl, Hermann Nitsch, Peter Pongratz, Arnulf Rainer, Gerwald Rockenschaub, Egon Schiele, Arnold Schönberg, Deborah Sengl, Hans Staudacher, Alfons Walde, Franz West und Fritz Wotruba.

Noch bis Ende Jänner 2006 zu sehen ist aktuelle junge Kunst aus Europa: Vorgestellt werden die Preisträger des erstmals ausgeschriebenen "Essl Award für Zentral- und Südosteuropa", die Gruppenausstellung "hotspots" setzt die neu positionierte Reihe "emerging artists" fort.(APA)


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