VN Sa, 23.12.2006

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Gegenmittel für Zweifler

Christian Ankowitsch beantwortet nicht nur alle Fragen, er illustriert sie sogar.

(VN) Man soll sich ein Bild der Welt machen, auf der man tagtäglich dahinwandelt. Und damit man nicht so blauäugig

dahertappst, hat der österreichische

Autor Christian Ankowitsch mit seinem "Dr. Ankowitschs illustriertes Hausbuch" dafür ein Gegenmittel entworfen.

Fragensammlung

Dabei geht er den bedeutenden, bis heute ungeklärt gebliebenen Fragen der Menschheit auf den Grund. Da wäre beispielsweise die Frage, warum sich Verliebte immer in Kleinkindermanier "betüddeln" müssen, und auch dem Geheimnis mit der ominösen "rosaroten Brille" spürt Ankowitsch nach. Auch vor der Unbezwingbarkeit einer IKEARegal-Aufbau-Beschreibung schreckt Ankowitsch nicht zurück.

Christian Ankowitschs "Illustriertes Hausbuch" verdient es eigentlich nicht, als Last-Minute-Weihnachtsgeschenk missachtet zu werden, erfüllt aber absolut den Zweck. Denn nicht nur eingefleischte Ankowitsch-Fans werden bei der Lektüre des "Illustrierten Hausbuches" ins Grübeln geraten, danach an ihrem Weltwissen zweifeln und schließlich laut loslachen.

Christian Ankowitsch: "Dr. Ankowitschs illustriertes Hausbuch", Eichborn Verlag, Berlin 2006.

Ankowitsch klärt auch Herzensangelegenheiten. (Foto: APA)




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