Gegenmittel für Zweifler
Christian Ankowitsch beantwortet nicht nur alle Fragen, er illustriert sie sogar.
(VN) Man soll sich ein Bild der Welt machen, auf der man tagtäglich dahinwandelt. Und damit man nicht so blauäugig
dahertappst, hat der österreichische
Autor Christian Ankowitsch mit seinem "Dr. Ankowitschs illustriertes Hausbuch" dafür ein Gegenmittel entworfen.
Fragensammlung
Dabei geht er den
bedeutenden, bis heute ungeklärt gebliebenen Fragen der Menschheit auf
den Grund. Da wäre beispielsweise die Frage, warum sich Verliebte immer
in Kleinkindermanier "betüddeln" müssen, und auch dem Geheimnis mit der
ominösen "rosaroten Brille" spürt Ankowitsch nach. Auch vor der
Unbezwingbarkeit einer IKEARegal-Aufbau-Beschreibung schreckt
Ankowitsch nicht zurück. Christian
Ankowitschs "Illustriertes Hausbuch" verdient es eigentlich nicht, als
Last-Minute-Weihnachtsgeschenk missachtet zu werden, erfüllt aber
absolut den Zweck. Denn nicht nur eingefleischte Ankowitsch-Fans werden
bei der Lektüre des "Illustrierten Hausbuches" ins Grübeln geraten,
danach an ihrem Weltwissen zweifeln und schließlich laut loslachen. Christian Ankowitsch: "Dr. Ankowitschs illustriertes Hausbuch", Eichborn Verlag, Berlin 2006.
Ankowitsch klärt auch Herzensangelegenheiten. (Foto: APA)
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