PARIS. Betrunkene beschädigten im Pariser Musée d'Orsay ein Monet-Bild. "Die Brücke von Argenteuil" hat einen langen Riss.
„Die
Brücke von Argenteuil“ aus dem Jahr 1874 habe einen „mindestens zehn
Zentimeter langen“ Riss, teilte ein Sprecher der französischen
Kulturministerin Christine Albanel am Sonntag mit. Eine Gruppe
„ziemlich angetrunkener Individuen“ sei in das Museum eingedrungen.
Dabei sei der Alarm ausgelöst worden. Auf ihrer Flucht hätten sie dem
Gemälde einen Schlag verpasst und es schwer beschädigt. Kultur- und Kunstspektakel endete mit Debakel Die
Täter seien während der „Nuit blanche“, einem zwölfstündigen Kultur-
und Kunstspektakel in Paris, in das Innere des Museums eingedrungen und
hätten eine Tür aufgebrochen. Das 60 mal 80 Zentimeter große Ölgemälde
Monets zeigt Segelboote auf der Seine mit der Brücke im Hintergrund. Serie von Beschädigungen In
den vergangenen Monaten waren bereits mehrfach Kunstwerke in Frankreich
beschädigt worden. Eine junge Frau, die ihre roten Lippen auf einer
weißen Leinwand des amerikanischen Künstlers Cy Twombly in Avignon
hinterlassen hatte, musste sich erst am Dienstag vor Gericht
verantworten. Im August hatten mehrere bewaffnete Männer in einem
Museum in Nizza vier wertvolle Gemälde von Bruegel, Sisley und Monet
gestohlen. © apa/nachrichten.at
vom 07.10.2007 |