Im Vorjahr beschenkte Feichtinger Traunkirchen mit einer Plättenskulptur, in diesem Jahr ist es eine Ausstellung mit dem Titel „K 3“ im Stiftersaal des Klosters. Im Zentrum seiner Installation stehen drei abstrahierte Figuren, geschnitzt aus Lindenholz. Ihre Gesichter sind hinter einer Schuppenpanzerung verborgen, stattdessen ist ihr Gehirn teilweise freigelegt. Davon gehen Leitungen aus, die im Boden verschwinden und die Figuren miteinander vernetzen. „Unsere Kommunikation wird zusehends gesichtsloser“, sagt Feichtinger dazu. „E-Mails lösen Gespräche ab, und künftig sind Menschengehirne vielleicht direkt vernetzt. Die Sprache droht zu verschwinden.“
Noch zu sehen von Samstag bis Montag, jeweils 10 bis 18 Uhr.