| MQ: Erfolgs-Bilanz nach Start des Kulturbezirks | ||||
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Rund 1,4
Millionen Besucherinnen und Besucher haben das Wiener MuseumsQuartier (MQ) als weltgrößtes Areal
für zeitgenössische Kultur seit der offiziellen Eröffnung im Juni 2001
besucht. Das teilte das MQ am Mittwoch in einer Presseaussendung mit.
Demnach präsentierte sich Überwältigend positiv die Meinung des Publikums, das nach dem Besuch einer Kulturinstitution im MQ nach ihren Eindrücken befragt wurden: für 9 von 10 Personen vermittelt das MQ einen "guten" (29 Prozent) bis "sehr guten" (62 Prozent) Eindruck. 95 Prozent der Befragten planen, das MQ wieder zu besuchen. Insbesondere die ausländischen Gäste beurteilten ihren Eindruck vom MQ als nahezu ausschließlich positiv, so die Ergebnisse einer Meinungsumfrage im November 2000. Das MuQua im Bild der Medien Mit über 4.000 Medienberichten im In- und Ausland war das MuseumsQuartier bis Jahresende 2001 das Kulturthema Österreichs schlechthin, über das in 800 unterschiedlichen Medien in 30 Ländern berichtet wurde. Erfreulich ist dabei vor allem der anerkennende bis euphorische Tenor der Berichterstattung in den ausländischen Medien. Das Interesse am MQ ist auch keineswegs nach den Eröffnungen des letzten Jahres erloschen. Vielmehr dient es beständig als Anlass für Reiseberichte und Wien-Reportagen, die im MuseumsQuartier einen zentralen Bestandteil des "neuen Wien" erkennen. Tickets ab sofort auch online Der weitere Ausbau im Bereich Besucher-Service bleibt auch 2002 ein zentrales Thema. Rund 40 Prozent der Gäste kaufen zurzeit ihre Eintrittskarten im zentral gelegenen MQ Ticket Center im Haupteingang. Das Ticket-Angebot wurde in den letzten Monaten stark ausgebaut und an die verschiedenen Bedürfnisse der MQ-BesucherInnen angepasst. Angeboten werden drei Versionen von Kombinations-Tickets. Diese Kombi-Tickets sowie die Einzeltickets für das Leopold Museum, Museum Moderner Kunst, TanzQuartier Wien sowie Tabakmuseum "ART CULT CENTER" werden im Online-Ticket-Shop ebenso angeboten wie Eintrittskarten für diverse Veranstaltungen in den Hallen E und G. Bauphase 2 voll im Plan Die Bau- und Renovierungsarbeiten konzentrieren sich noch bis zum Sommer 2002 auf die Adaptierung des barocken Fischer-von-Erlach-Traktes für das quartier21. Die ersten Mieter sollen noch im August unter die renovierten Tonnengewölbe beziehen. Mit Ende der Bauphase 2 werden alle Kultur-Einrichtungen und kommerziellen Mieter das MQ Wien bezogen haben. Im Herbst 2003 wird dann noch das Theaterhaus für Kinder hinzukommen. Damit liegt das MuQua mit der Bauphase 2 weiterhin voll im Zeit- und Budgetrahmen. 3. Eröffnungswelle Den ereignisreichen Höhepunkt dieses Jahres im MuseumsQuartier bildet die Eröffnung des quartier21. Die dritte Eröffnungswelle - nach MQ-Areale-Eröffnung und Eröffnung der Museen und Ausstellungshäuser - wird eine vollkommen neue Facette des MuQua beleuchten. Für Wolfgang Waldner endet damit eine mehrmonatige Konzeptions- und Planungsphase, die mit der Eröffnung des quartier21 erfolgreich abgeschlossen wird: "Die über 20 neuen Kulturinitiativen, die im September das quartier21 eröffnen, werden dem MQ nochmals ein vollkommen neues Gesicht verleihen. Mit Sicherheit eine neue Attraktion für das Publikum, für einige vielleicht auch eine neue Irritation. Immerhin sind wir jetzt das einzige Kulturviertel weltweit, indem große Kunstmuseen und kleine, autonome Kulturinitiativen quasi Tür an Tür arbeiten". Sommer im MQ Der offizielle Sommer im MQ beginnt in diesem Jahr schon am 8. Juni 2002. Die "Lange Nacht der Musik" ist zugleich auch der Startschuss für ein umfassendes Programmangebot, das die MQ-Besucherinnen und Besucher über den Sommer begleiten wird. Der MQ-Innenhof als der größte Freiluftfestsaal Wiens dürfte in diesem Jahr seiner Bedeutung vollkommen gerecht werden. Nach den spektakulären Eröffnungsfeierlichkeiten des Vorjahres erwarten die Besucher heuer überdimensionale Skulpturen des Künstlers Josef Trattner, die den Innenhof in einen herausragenden Sommersitz ganz großen Maßstabs verwandeln werden. Während die Sitzskulpturen den ganzen Sommer das MQ möblieren, sorgen wöchentlich wechselnde DJs für die entsprechende Klangkulisse. Ab 8. Juni finden jeden Samstag ab 18.00 Uhr an verschiedenen Orten innerhalb des Kultur-Areals Musik-Picknicks statt, die vom Musikjournalisten Thomas Edlinger programmiert werden. Das Gesamtkonzept für "Sommer im MQ" stammt von Vitus Weh. Ebenfalls den ganzen Sommer über wird der multifunktionale Keks-Container im Hof 2/Fürstenhof zu Gast sein. Von hier aus sollen verschiedene Parcours durch das MuQua-Gelände bis in den 7. Bezirk führen. Schanigärten und "cantina" Gastronomisch gesehen eröffnet in diesem Sommer im MQ die dichteste Gastgarten-Szene Wiens inmitten einer einzigartigen Stadtoase. Das Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien erhält ein eigens errichtetes Sonnendeck inklusive Gastgarten. Drei zusätzliche Gartenbetriebe - von Leopold Museum und Restaurant Halle vor der ehemaligen Winterreithalle und von Café Una im Staatsratshof erweitern heuer das Freiluftangebot. Ebenfalls im Juni startet ein neues Lokal mit angeschlossenem Schanigarten: Die direkt neben der Buchhandlung Prachner gelegene MQ-Kantine, die ebenfalls von der Architektengruppe querkraft gestaltet wird. Neueröffnung des Glacis Beisl Das legendäre Wiener Lokal Glacis Beisl erlebt im Frühjahr 2003 seine lang erwartete Wiederauferstehung im MQ. Unter dem Motto "Viennese with a twist" werden die Betreiber der "Bar Italia" im adaptierten Glacis Beisl die kulinarische Tradition des Lokals fortsetzen und künftig einen Mix aus Klassikern der Wiener und Altösterreichischen Küche servieren. | |||
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