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vom 26.03.2007 - Seite 011
Ausgezeichnete "heile welt"

Der Große Diagonale-Preis für den besten Spielfilm wurde Samstagabend in Graz an den Grazer Jakob M. Erwa für seinen Streifen "heile welt" verliehen. Der 25-Jährige nimmt in seinem Spielfilmdebüt die Situation junger Menschen zwischen Kindheit und Erwachsensein beinahe dokumentarisch unter die Lupe. Zum besten Dokumentarfilm wurde "Bellavista" von Peter Schreiner gekürt. Beide Auszeichnungen sind mit je 15.000 Euro dotiert. Der Publikumspreis ging an Mirjam Unger für "Vienna's Lost Daughters".

Dollhofer gewürdigt

Christine Dollhofer, die ehemalige Co-Intendantin des Festivals, wurde bei der Diagonale in Graz mit dem Würdigungspreis für Filmkunst geehrt, der mit 14.600 Euro dotiert ist. Seit 2004 leitet Dollhofer das Filmfestival "Crossing Europe" in Linz.

Schwerpunkt Österreich

Dem österreichischen Dokumentarfilm gilt ein Schwerpunkt beim nächsten Helsinki Documentary Film Festival "Docpoint" im Jänner 2008. Ein eigenes Special ist dem Regisseur Ulrich Seidl gewidmet, der auch eine Masterclass halten soll. Neue künstlerische Leiterin des Festivals ist die finnische Filmemacherin Virpi Suutari (40). Suutari und der Dokumentarfilmerin Susanne Helke war voriges Jahr ein Tribute beim Linzer Festival "Crossing Europe" gewidmet.

Foto: Herzenberger


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