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derStandard.at | Newsroom | Kultur | Bildende Kunst 
15. April 2009
18:23 MESZ

Hat gut lachen: Bernhard Willhelm hat beste Chancen, Modeprofessor zu werden.


Angewandte: Verhandlungen mit Bernhard Willhelm
Der durch seine extravaganten Kreationen für die Sängerin Björk bekannte Designer hat beste Chancen auf Wiener Modeprofessur

Wien - Bernhard Willhelm hat beste Chancen, der neue Modeprofessor der Wiener Universität für angewandte Kunst zu werden. Die Findungskommission reihte den 1972 in Ulm geborenen und in Paris lebenden deutschen Designer an erste Stelle des Besetzungsvorschlags an den Rektor. Willhelm würde damit ab Herbst die Nachfolge der belgischen Designerin Veronique Branquinho antreten.

Willhelm ist einer der ungewöhnlichsten Modemacher. Bekannt wurde der in Antwerpen ausgebildete Designer durch seine extravaganten Kreationen für die Sängerin Björk. Er mischt mit Vorliebe unterschiedliche Stile, greift Themen der Populärkultur, Politik und Kultur auf. Auf seiner Mode prangen oft Affen- und Küchenmesser-Motive. Immer wieder macht Willhelm mit Aktionen auf sich aufmerksam. Zuletzt arbeitete er mit dem schwulen Pornostar François Sagat zusammen.

Neben Willhelm hatten auch das Wiener Duo Wendy & Jim, Patrick van Ommeslaeghe und Eley Kishimoto am Hearing teilgenommen. Da der Vertrag noch nicht unterzeichnet ist, gab Willhelm keinen Kommentar ab. (Stephan Hilpold / DER STANDARD, Print-Ausgabe, 16.4.2009)

 

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