15.01.2002 13:00:00 MEZ
Salzburger Rupertinum steigerte
Besucherzahlen
Bilanz 2001: Alphonse Mucha und Helmut
Newton hießen die Publikumsmagneten
Salzburg - Eine positive Bilanz in
Bezug auf die Entwicklung der Besucherzahlen im Jahre 2001 zieht das Salzburger
Rupertinum. Gegenüber dem Jahr 2000 stieg diese um zehn Prozent gegenüber 1999
gar um 23 Prozent an. Die Besucherzahl von rund 36.500 lasse hoffen, dass die
Talsohle der beiden letzten Jahre durchschritten sei, teilte die seit einem Jahr
im Amt befindliche Direktorin, Agnes Husslein. Mit Ausnahme des Jahres 1998 -
damals besuchten rund 1.300 Kunstinteressierte mehr das Museum als 2001 - sei
die beste Besucherfrequenz seit 1996 gelungen. Die damals erreichte Marke von
rund 50.000 bezeichnet Husslein als ihr mittel- bis langfristiges Ziel. Bedenke
sie die organisatorischen Schwierigkeiten - Stichwort Personalmangel und
finanzielle Situation - mit denen sie 2001 zu kämpfen gehabt habe, sei sie mit
dem erzielten Ergebnis jedenfalls zufrieden. Als besonderer Publikumsmagnet
entpuppte sich im Jahr 2001 die Ausstellung über Alphonse Mucha, die noch bis 3.
März 2002 zu sehen ist. Als weitere Highligths für 2002 sind die Ausstellungen
über Helmut Newton (23.03.-20.05.2002) und Fernand Leger (27.07.2002-20.10.2002)
zu nennen. Weitere geplante Ausstellungen sind: Julian Schnabel
(26.01-21.04.2002), Figur/Gegenfigur (20.02-05.05.2002), August Sander
(26.05-21.07.2002), Christian Schad (09.05.-07.07.2002) sowie Joannis Avramidis
(06.07.-29.09.2002). (APA)
Quelle: ©
derStandard.at