Albertina: Erneut Wasser eingedrungen

600 Liter knapp neben Ersatzdepot.

Ärger bei Direktor Klaus Albrecht Schröder.
Wien.
Diese Woche Dienstag kam es in der Wiener Albertina zu einem
neuerlichen Wassereinbruch: Rund 600 Liter Wasser traten in einen Raum,
in dem die Burghauptmannschaft unter anderem die Brandschutzzentrale
untergebracht hat. Die Wassereintrittsstelle befindet sich zwar rund 70
Meter von jenen drei Stellen, die den Wasserschaden im Zentraldepot der
Albertina verursacht haben, jedoch nur 35 Zentimeter entfernt von jenem
vorläufigen Ersatz-Depot, in der das Museum Hauptwerke seines Bestandes
ausgelagert hat.
"Diese Werke waren vom neuerlichen Wassereintritt durch eine einzige
Mauer getrennt. Das hat unsere Kuratoren extrem beunruhigt", erklärte
ein verärgerter Albertina-Direktor Klaus Albrecht Schröder am
Donnerstag. "Jetzt ist wirklich Feuer beziehungsweise Wasser am Dach!"
Aufgrund dieser Entwicklungen möchte Schröder die weiteren Maßnahmen
mit erhöhtem Tempo vorantreiben und hat gemeinsam mit der
Burghauptmannschaft für kommenden Dienstag zu einem Gipfeltreffen von
Fachleuten über die weitere Vorgangsweise geladen.
Printausgabe vom Freitag, 10. Juli 2009
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