Kunst im Garten und im Atelier
SALZBURG (SN-pac). Was ist Kunst? Diese Frage hat Hildegund Amanshauser heuer dem Programm der Salzburger Sommerakademie für Bildende Kunst vorangestellt. Wie vielfältig das Feld ist, zeigen schon die 20 verschiedenen Klassen, für die sich heuer wieder 300 Sommerstudenten angemeldet haben: Es reicht vom Figurenmodellieren bis zur Gartenarchitektur, von der Druckgrafik bis zu Fragen der Performancekunst.
Für Amanshauser, die seit 2009 die Institution leitet, besteht die Kunst indes darin, zwei verschiedene Ziele unter einen Hut zu bringen: „Wir wollen ein Programm auf höchstem Niveau bieten, aber zugleich für die Kursteilnehmer eine niederschwellige Bildungseinrichtung sein“, sagte Amanshauser bei einem Pressegespräch am Mittwoch in Salzburg. Die Kurse sind auch heuer weitgehend offen für Teilnehmer mit verschiedensten Voraussetzungen. Bei den Dozenten gebe es heuer z. B. mit Milena Dragicevic oder Maria Lind viele neue Namen.
Offen will sich die Sommerakademie auch heuer wieder für alle Interessenten zeigen: Bei den „Mittagsgesprächen“ reden die Dozenten zwischen den Kurseinheiten über ihre eigene Arbeit, in der Reihe „Salzburg erkunden“ werden heuer öffentliche und private Kunstsammlungen besichtigt.
Ein Symposium beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Globalisierung auf die Kunstwelt. Die Frage „Was ist Kunst“ beziehe sich auch darauf, „was Kunst über unsere Gesellschaft heute erzählt“. Ausstellungen von Dozenten finden wieder in Kooperation mit verschiedenen Galerien statt. Die Werke der Kursteilnehmer sind an den Tagen der offenen Tür zu sehen.www.summeracademy.at



















