Wien - Nach der Nationalratswahl vor zwei Jahren starteten MAK-Direktor Peter Noever und Gerald Bast, Rektor der Angewandten, die Initiative Gegenwartskunst in die Regierung. Nun gehen sie getrennte Wege: Noever fordert auf einem Plakat wieder ein "Ministerium für Gegenwartskunst", Bast mit einem Inserat ein "Kunstministerium für Österreich".
In den Verhandlungen zur Bildung der künftige Regierung müsse die Kunst eine zentrale Rolle spielen. Unterstützt wird die Forderung u. a. von Christian L. Attersee, Erwin Bohatsch, Johanna Kandl, Edelbert Köb, Brigitte Kowanz, Gerald Matt, Olga Neuwirth, Robert Schindl, Ferdinand Schmatz, Andreas Stadler, Virgil Widrich und Erwin Wurm. (trenk / DER STANDARD, Print-Ausgabe, 9.10.2008)