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Kunstberichte

Arco schließt mit Besucherrekord

Österreich war Gastland im Jubiläumsjahr – Galeristen zufrieden mit Verkauf und Österreich-Präsentation
Der österreichische Aktionist Hermann Nitsch wurde auf der spanischen Kunstmesse Arco mit dem Preis der Spanischen Kunstkritikervereinigung geehrt.  Foto: apa

Der österreichische Aktionist Hermann Nitsch wurde auf der spanischen Kunstmesse Arco mit dem Preis der Spanischen Kunstkritikervereinigung geehrt. Foto: apa

Aufzählung 190.000 Besucher auf der Kunstmesse.
Aufzählung Nitsch erhält Preis der Kunstkritiker.

Madrid. Die 25. Internationale Madrider Kunstmesse Arco ist am Montag mit einem Besucherrekord zu Ende gegangen.

Über 190.000 Menschen fanden im Zeitraum vom 9. bis zum 13. Februar den Weg zur Feria de Arte Contemporaneo in den Madrider Ifema-Messehallen. Das entspricht einem Zuwachs von knapp fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die geschätzten Verkäufe stiegen sogar um 13 Prozent an, erklärte ARCO-Direktorin Rosina Gomez-Baeza.

Zufrieden zeigten sich mit dem Verlauf auch die 22 österreichischen Galerien, die sich im Rahmen des diesjährigen Österreich-Schwerpunktes auf der Messe präsentierten.

Insgesamt zeigten sich die österreichischen Galeristen überrascht über das große Interesse der Madrider Messebesucher für zeitgenössische Kunst aus Österreich. Obwohl rund zwei Drittel der österreichischen Galeristen zum ersten Mal auf der Madrider ARCO vertreten waren und größtenteils mit in Spanien unbekannten österreichischen Künstlern an den Start gingen, konnten fast alle Galeristen Werke verkaufen.

Am Samstag wurde der österreichische Aktionist Hermann Nitsch auf der Arco mit dem Preis der Spanischen Kunstkritikervereinigung als bester lebender internationaler Künstler ausgezeichnet. Nitsch stellte am Stand der Galerie Heike Curtze seine neuesten Arbeiten aus.

Dienstag, 14. Februar 2006


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