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derStandard.at | derStandard.at | Kultur | Bildende Kunst 
13. Oktober 2008
14:24 MESZ
Gestohlener Goya in Hotelbett in Bogota gefunden
Wertvolle Radierung war vor knapp einem Monat aus Ausstellung entwendet worden - Von Tätern fehlt jede Spur

 Bogotá  - Knapp einen Monat nach dem Diebstahl einer wertvollen Goya-Radierung aus einer Ausstellung in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá ist das Werk unversehrt in einem Hotelzimmer im Zentrum der Stadt gefunden worden. Die nur 17,8 mal 22 Zentimeter große Radierung "Traurige Vorahnungen" aus der Reihe "Die Schrecken des Krieges" ("Los Desastres de la guerra") sei im Bett des Hotelzimmers unter den Decken versteckt gewesen, berichteten nationale Medien am Montag. Von zwei Männern, die das Zimmer am Samstag gemietet hatten und das Bild dort möglicherweise Käufern anbieten wollten, fehlte jede Spur.

Im Originalrahmen

"Wir sind uns absolut sicher, dass es sich um das vor einem Monat gestohlene Original handelt. Es befindet sich im Originalrahmen der Serie", zitierte die Zeitung "El Tiempo" Ana María Alzate, Direktorin der Stiftung Gilberto Alzate Avendaño. Die Stiftung hatte die Ausstellung mit 80 Werken des spanischen Malers Francisco de Goya (1746-1828) organisiert. Die Werke waren Leihgaben des Goya-Museums in Fuendetodos, dem Geburtsort des Künstlers. Nach dem Diebstahl hatte ein angebliches Bekennerschreiben eines "Kommandos freie Kunst S-11" für Aufregung gesorgt. Dieses hatte sich jedoch als scherzhafte "künstlerische Intervention" herausgestellt.(APA/dpa)

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