Der Künstlername

"Hier ist jemand der alles will, denn die Kunst ist alles oder nichts!" Flavio Caroli über die Arbeit von Robert Adrian X.


1935 in Kanada geboren, begann Robert Adrian X seine künstlerische Laufbahn zuerst in der kanadischen Landschaftsmalerei, mit der sich auch schon seine Eltern beschäftigt hatten. Später begann er immer mehr zu abstrahieren. Hinter all seinen formalistischen und programmatischen Arbeiten steckt heute ein Konzept, eine Idee, ein gesellschaftskritischer Aspekt, den er oft in feine Ironie verpackt.



Robert Adrian X über seinen Künstlernamen

Der Werdegang

Aufgewachsen in der Tradition der kanadischen Landschaftsmalerei, löste sich der 1935 in Toronto/Kanada geborene Künstler schon früh von der gegenständlichen Malerei. Er gelangte über die Abstraktion zu einer eigenen Arbeitsweise, die Parallelen zur Konzeptkunst und zur Arte Povera aufweist, zugleich aber auch die Medien der Kommunikationstechnologien benützt.

Modernismen

"Robert Adrians künstlerische wie theoretische Interventionen in den Sphären von Kunst und Medien gehen quer durch viele der 'neuen Medien' der letzten Jahrzehnte", so der Kunsttheoretiker und Kurator Timothy Druckrey. "Sein umsichtiger Zugang hat eine Reihe von Werken hervorgebracht, die die Geschichte der Modernismen des vergangenen Jahrhunderts und ihre Auswirkungen ihrer Folgezeit widerspiegeln."

Picasso's Eye, 1989/90 / ©Bild: VBK Wien
Picasso's Eye, 1989/90 / ©Bild: VBK Wien

Die Kunsthalle Wien zeigt die erste umfassende Retrospektive des Künstlers in Europa.

Tipp

"Robert Adrian X" ist bis 10. Februar 2002 in der Kunsthalle Wien zu sehen, Halle 2, Museumsplatz 1, 1070 Wien, täglich 10.00-19.00 Uhr, Do 10.00-22.00 Uhr.

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