Innsbruck - Zu einem "Gastspiel" sind seit heute, Montag, Werke von 21 Künstlern der WGZ Bank Düsseldorf in der RLB-Kunstbrücke in Innsbruck ausgestellt. Erstmals wird eine Auswahl einer über tausend Kunstwerke umfassenden Unternehmenssammlung präsentiert, welche noch bis 15. Mai zu besichtigen ist. Im kommenden Jahr sei ein Gegenbesuch in Deutschland geplant, um für beide Seiten und das Publikum einen interessanten Kulturaustausch zu vollziehen.
Die Ausstellung zeigt einen repräsentativen Querschnitt der 25-jährigen Sammlertätigkeit. Kurator Ralf Hartweg von der Düsseldorfer Bank und die Leiterin der RLB-Kunstbrücke, Silvia Höller, wählten vorwiegend Werke von in Nordrhein-Westfalen und dem nördlichen Rheinland-Pfalz tätigen Künstlern aus. Darunter findet sich Malerei der Nachkriegszeit international anerkannter Namen wie Gotthard Graubner, Konrad Klapheck, Tony Cragg, Gerhard Mantz, Kazuo Katase, Jan Fabre und Olafur Eliasson.
Die Tiroler Raiffeisen-Landesbank begrüßt die Möglichkeit, Einblick in die Kunstpolitik eines anderen Unternehmens mit ähnlichen Strategien zu nehmen. "Wir haben voriges Jahr begonnen, unsere Sammlungstätigkeit neu zu strukturieren, wobei unsere Ausrichtung nach wie vor auf Künstlerinnen und Künstler mit Tirolbezug fokussiert bleibt," sagte Silvia Höller im Zuge der Eröffnung. Neu sei die Einbeziehung einer Expertenjury, der Gerald Matt, Direktor der Kunsthalle Wien, Christoph Bertsch vom Institut für Kunstgeschichte der Universität Innsbruck und sie selbst angehören. (APA)