Magdalena Hörmann kuratierte die Sonderschau "Junge Kunst" ist , u.a. mit Arbeiten von Friedrich Biedermann, einem jungen Tiroler Medienkünstler der neu von der Kitzbühler Galerie Zeitkunst vertreten wird, Sevda Chkoutova (this dream, eine Bunt-und Bleistiftzeichnung auf Papier, 11er-Serie, 2001), Emanuel Danesch oder Peter Sandbichler; interessant aber auch Still 07 aus der Fotoinstallation digital city (2000) von Hubert Blanz.
Die zweite Sonderschau wurde von der Innsbrucker Galerie Thoman zusammengestellt und ist Gunter Damisch gewidmet. Thoman, der bereits im vergangenen Jahr für die Sonderschau mit Staudacher verantwortlich war, und die Entwicklung der Art Innsbruck von Anbeginn an verfolgt hat, konstatiert einen enormen Qualitätssprung in der diesjährigen Zusammenstellung und freut sich "über die wachsende Bedeutung der Messe für lokale Galerien, die hier verstärkt auch von auswärtigem Publikum wahrgenommen werden".
Wien ist diesmal übrigens nicht nur mit Krinzinger und Hilger vertreten
sondern auch mit Lang, Lindner und Insam, was die renommierten Galerien
betrifft. Zum ersten Mal dabei heuer auch die Kitzbühler Galerie Zeitkunst, die
ihre Präsentation auf zwei Tiroler Künstler beschränkt und mit Bildern des
Querdenkers Andreas Holzknecht sowie geschmiedeten Skulpturen und Zeichnungen
von Markus Strieder einen kleinen Einblick in ihr unkonventionelles
Galerieprogramm gibt.
(DER STANDARD, Print-Ausgabe, 23./24. 2.
2002)
Quelle: © derStandard.at