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| 17.09.2004 - Kultur&Medien / Ausstellung | ||
| Sammlung Essl: US-Kunst, handverlesen | ||
| Von johanna hofleitner | ||
| Eine Überblicksschau über die US-Kunst seit 1950 ist Anlass für ein spannendes Sammlerprojekt in der Sammlung Essl. | ||
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Keine Kunstszene hatte weltweit solche Strahlkraft wie die
amerikanische. Insbesondere New York, aber auch die Westküsten- Metropole
Los Angeles beeinflussen seit einem halben Jahrhundert das Kunstgeschehen
in der gesamten Welt. Diesem Umstand möchte die Ausstellung „Visions of
America“ der Sammlung Essl Rechnung tragen. Zwar haben Karlheinz und Agnes
Essl erst verhältnismäßig spät begonnen, ihre auf die heimische Kunstszene
ausgerichtete Sammlung um internationale Positionen zu erweitern. In den
letzten Jahren ist jedoch ein beachtlicher Bestand an US-Kunst
hinzuzukommen. „Speziell die 1970er-, 1980er- und 1990er-Jahre standen
ganz oben auf unserer Wunschliste“ (Karlheinz Essl). Anfangs
konzentrierten sich die Essls auf die Malerei: Jim Dine etwa, Sam Francis,
Morris Louis, Frank Stella, Alex Katz. Bald kamen die Bereiche Fotografie,
Video und Skulptur dazu mit Arbeiten von Paul McCarthy, Nan Goldin,
Tony Oursler, Cindy Sherman, Bill Viola u. a. Wenig dokumentiert sind die
50er- und 60er- Jahre mit Pop, Minimal und Concept-Art. Tipp: Sammlung Essl: „Visions of America”, 20. 10.–6. 3. 05; http://www.sammlung-essl.at/ |
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