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| vom 28.02.2005 - Seite 011
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| Maler der Phantasie
"Seine Malerei war von allem Anfang an phantasievoll und phantastisch", hatte der Kunstkritiker und Museumleiter Otto Breicha einmal über den Maler Robert Zeppel-Sperl geschrieben. Nun ist der 1944 in Leoben geborene Künstler, der vor allem Frauen und Tiere als thematische Bildinhalte bevorzugte, einem Krebsleiden erlegen.
Zeppel-Sperl war Mitglied der Wiener Secession und Mitbegründer der Gruppe "Wirklichkeiten". Die Formation, zu der u. a. auch Franz Ringel, Martha Jungwirth, Kurt Kocherscheidt oder Peter Pongratz zählten, verstand ihre Arbeit als Auflehnung gegen die damals allgegenwärtige "Wiener Schule des Phantastischen Realismus". Zeppel-Sperl lebte zuletzt in Wien, Venedig und auf Bali. |
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