World Press Photo 2001

Zum vierten Mal macht die Ausstellung "World Press Photo" im Wiener Palais Palffy Station.


Alljährlich lädt die Stiftung "World Press Photo" Pressefotografen und Fotojournalisten aus der ganzen Welt zur Teilnahme am gleichnamigen Wettbewerb ein. Die besten von insgesamt 42.321 Einsendungen von 3.938 Fotografen aus 121 Ländern wurden auch heuer wieder auf Welttournee in 70 Städte geschickt und sind ab Mittwoch in Wien zu sehen.

1. Preis, Einzelfoto, Alltagsleben, Lara Jo Regan
1. Preis, Einzelfoto, Alltagsleben, Lara Jo Regan

Zum ersten Mal seit über zehn Jahren entschied sich die Jury einstimmig für das "World Press Photo" des Jahres: Lara Jo Regan, freiberuflich tätige amerikanische Fotografin, gewann den Hauptpreis mit ihrer Aufnahme "Amerikaner, die nicht gezählt werden: Die Familie Sanchez in ihrer Wohnung in Texas". Insgesamt markierten die preisgekrönten Fotos heuer einen "deutlichen Umschwung einer langen Tradition der harten Nachrichtenfotografie", schreibt denn auch das Palais Palffy anlässlich dieses privaten Blickes auf die alltägliche Armut in den USA.

2. Preis, Einzelfoto, Amit Shabi
2. Preis, Einzelfoto, Amit Shabi

Das Kinderpressefoto des Jahres wurde im Februar 2001 von Schulkindern gekürt und hat im Oktober 2001 eine neue Aktualität gewonnen: Es zeigt einen afghanischen Buben, der Opfer einer Landmine wurde und ein Bein verlor.

Tipp

"World Press Photo 2001", bis 11. November 2001 täglich von 10.00 bis 20.00 Uhr im Österreichischen Kulturzentrum im Palais Palffy

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