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derStandard.at | derStandard.at | Kultur | Bildende Kunst 
02. Dezember 2008
11:37 MEZ

Noch Skelett, das 20er Haus in Wien.


Stahlgerüst des Wiener "20er Haus" freigelegt
Das Baudenkmal wird ab 2010 nach seiner Renovierung eine weitere Ausstellungsfläche für das Belvedere - Fokus auf Kunst nach 1945

Wien - Vom "20er Haus" im Wiener Schweizergarten ist derzeit nur das Stahlskelett zu sehen. Im Rahmen der laufenden Sanierung wurde die gläserne Fassade abgetragen und die darunter liegende Konstruktion freigelegt. Das Haus soll ab 2010 als neue Ausstellungsfläche für das Belvedere dienen - präsentiert werden sollen dort Sonderausstellungen sowie die Sammlung der Kunst nach 1945.

Das 20er Haus wurde ursprünglich von Karl Schwanzer als Pavillon für die Brüsseler Weltausstellung 1958 erbaut. Von 1962 bis 2001 wurde es als Museum für moderne Kunst in Wien genutzt. Seit Juni 2008 wird das Gebäude adaptiert. Im Zuge der Erweiterung wird die Baustruktur instand gesetzt und, wie am Dienstag in einer Aussendung des Belvederes betonte wurde, unter Berücksichtigung der Bestimmungen des Denkmalschutzes auf den neuesten technischen Stand gebracht.

Der Planungsauftrag wurde von der Burghauptmannschaft Österreich an Architekt Adolf Krischanitz vergeben. Im kommenden Frühjahr sollen die sanierten und teilweise erneuerten Fassadenteile wieder eingesetzt werden. Auch die Aushubarbeiten für die zwei geplanten Untergeschoße haben inzwischen begonnen. (APA)

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