

Salzburg - Zwei Frauen und zwei Männer sind im Finale des Rennens um den Posten des Direktors im Salzburger Museum der Moderne (MdM). Der Aufsichtsrat des größten Museums des Landes wird am Mittwoch eine neue Direktorin oder einen neuen Direktor bestimmen und der Öffentlichkeit präsentieren. Innerhalb der Bewerbungsfrist bis 31. Jänner hatten sich insgesamt 17 Kandidaten aus Deutschland, der Schweiz, den USA und Österreich beworben.
Sieben Personen - drei Frauen und vier Männer - wurden zu den Anhörungen am 25. März geladen. Danach hat der Aufsichtsrat den Kandidatenkreis auf drei Bewerber - zwei Frauen und einen Mann - verringert. Zu dieser Gruppe kommt der amtierende Direktor des MdM, Toni Stooss. Auch er hat sich für eine weitere Periode beworben und legte entsprechende Konzepte und Ausstellungspläne vor.
Hintergrund
Das Salzburger Museum der Moderne ist eine Betriebsgesellschaft mbH und steht zu hundert Prozent im Eigentum des Landes Salzburg. Der vierköpfige Aufsichtsrat des MdM ist mit Politikern und Beamten besetzt. Vorsitzender ist der für Museen zuständige LHStv. Wilfried Haslauer. Dazu kommen der ehemalige Landtagspräsident Walter Thaler, der von LHStv. David Brenner entsandte Finanzbeamte Christian Flandera sowie der Leiter der Finanzabteilung des Landes, Eduard Paulus.
Der Posten des Direktors kann für höchstens fünf Jahre vergeben werden, im Aufsichtsrat wird über eine kürzere Dauer diskutiert. Über die Höhe der Dotation wollten das Büro Haslauer und Christian Flandera keine Auskünfte geben. (APA)
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