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"Höhenrausch.2": Wasserspiele über Linzer Dächern

10.05.2011 | 13:56 |  (DiePresse.com)

Wasser und Luft macht die "Höhenrausch"-Ausstellung in seiner zweiten Auflage zum Thema. Zur Eröffnung gibt es einen Wasserfall von der Nibelungenbrücke in die Donau.

Spektakuläre Installationen aus Wasser zeigt die Ausstellung "Höhenrausch.2 - Brücken im Himmel" in Linz: Der im Kulturhauptstadtjahr 2009 aus der Taufe gehobene Parcours über den Dächern der oberösterreichischen Hauptstadt wurde stark erweitert. Das OK - Offene Kulturhaus lud am Dienstag zu einem ersten Rundgang. Zu sehen ist die Ausstellung ab Donnerstag, dem 12. Mai, bis zum 16. Oktober.

Wasser und Luft sind die Themen des "Höhenrausch.2". Der Schweizer Künstler Stefan Banz nahm das zum Anlass, den großen Saal des OK knöcheltief zu fluten und wechselnde Lichtstimmungen zu erzeugen. Die Besucher wandeln trocken über einen Holzsteg. Wer will, darf aber auch durch das kühle Nass waten.

Parkhaus-Dach in künstlichem Nebel

Die Japanerin Fujiko Nakaya hüllt das Dach des City-Parkhauses in Nebel. 600 Düsen produzieren feine Tröpfchen, die sich je nach Wind unterschiedlich auf der Fläche verteilen. Erfrischend wie die kühlen Nebenschwaden ist auch der "Hexagonal Water Pavilion" von Jeppe Hein am Parkdeck. Der in Berlin lebende Däne hat einen wechselnden Raum aus Wasserfontänen geschaffen - durchgehen ist erwünscht, nass werden möglich.

Die Holzstege, die über OK, City-Parkhaus, Passage-Einkaufszentrum, Ursulinenhof und -kirche führen, wurden gegenüber 2009 erweitert. Unter anderem sind Brücken dazugekommen, die die Kirchtürme umklammern und durch einen von ihnen hindurchführen. So können Besucher die Turmuhr aus der Nähe betrachten. Neben den künstlerischen Projekten gibt es beim "Höhenrausch.2" auch einen Gastgarten und Liegestühle für die Besucher.

Kupfer und Neon in den Innenräumen

Nicht die gesamte Ausstellung ist unter freiem Himmel: Am Dachboden des Ursulinenhofes zeigt der in Linz lebende Künstler Pepi Maier eine Installation aus vereisten Kupferrohren. Sie soll sich - wie die meisten Groß-Exponate des Höhenrausch - mit wechselnden Temperaturen verändern. Unter dem Gebälk der Ursulinenkirche wogt eine Neonwelle der Brasilianer Gisela Motta und Leandro Lima. Anschließend geht es für die Besucher über die Turmstiege hinunter in die Kirche, dort endet der Parcours.

Die Eröffnung am 12. Mai beginnt mit einem Konzert in der Ursulinenkirche. Höhepunkt ist ein beleuchteter Wasserfall, der sich gegen 21 Uhr von der Nibelungenbrücke in die Donau ergießen wird.


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