03.08.2003 22:31
Bruno-Gironcoli-Boom
Zwei Museen
sind in Planung, viele Galerien beteiligen sich mit handelbaren kleineren
Objekten und Grafiken - Foto
"Und dann kommt der Augenblick, wie er jetzt vorliegt, dass die
Dinge vor eine Menschengruppe gebracht werden und von der beurteilt werden. Und
dann werde ich schon hören." Für Bruno Gironcoli häufen sich diese Augenblicke
ganz massiv, seit er mit seinen "Mutterschiffen" - üppig ausufernden Skulpturen
eines forciert subjektiven Welt- wie auch Formempfindens - im Österreichischen
Pavillon der Biennale von Venedig eingefahren ist. Zwei Museen sind in Planung,
viele Galerien beteiligen sich mit handelbaren kleineren Objekten und Grafiken
am späten Boom um den wichtigen österreichischen Bildhauer und Lehrer. Im Moment
die Galerien Altnöder in Salzburg (bis 13. 9.) und Magnet in Völkermarkt (bis
30. 8.) Personalen. (mm, DER STANDARD, Printausgabe vom 4.8.2003)