Tirol nahm Abschied von Zeichner Paul Flora
Verwandte, Freunde, Vertreter der Tiroler Kunstszene und Landespolitik haben am Mittwoch-Nachmittag von dem am vergangenen Freitag 86-jährig verstorbenen Zeichner Paul Flora Abschied genommen. Das Requiem im Dom zu St. Jakob wurde vom Innsbrucker Altbischof Reinhold Stecher gehalten. Beigesetzt wird der "Humanist und Humorist" am Donnerstag in seiner Heimatgemeinde Glurns in Südtirol.
apainnsbruck
Stecher, der den Verstorbenen seit Kindheitstagen an kannte, hob Floras „seltene Gabe des feinen Humors“ hervor, die stets die „Unzulänglichkeit des Menschen mit zarter Feder gezeichnet“ habe. Flora habe ein „unvergessliches Panorama der conditio humana geschaffen“.
Bei der Trauerrede am Nachmittag würdigten Landeshauptmann Platter und Bürgermeisterin Hilde Zach Floras Verdienste um das Land Tirol und die Stadt Innsbruck. Seine „meisterhafte Ironie“ und seine „gesellschaftspolitische Zivilcourage“ seien ein Geschenk gewesen.
Das Ableben des Karikaturisten, Illustrators und Zeichners war am Freitagmittag bekanntgeworden. Flora war bis ins hohe Alter aktiv gewesen. Er wurde am 29. Juni 1922 in Glurns im Vinschgau geboren. Im Alter von sechs Jahren übersiedelte seine Familie nach Innsbruck. Flora maturierte 1942 in der Tiroler Landeshauptstadt und schrieb sich an der Münchner Akademie ein. Seit 2002 ist er Ehrenbürger von Innsbruck.




















