» Hilfe» Zeitung» Anzeigenaufgabe » Newsletter » Abo
 
 
Nachrichten
Sport
Lifestyle
Video
Meinung
meinSalzburg
Motor
Immo
Karriere
Gastrojobs
Marktplatz
  • Map
  • Vollansicht
Kartendaten ©2011 - Nutzungsbedingungen
Karte
Satellit
  • Artikel

Kunst und Kontrollschwäche

E ine turbulente Woche für Kulturredaktionen geht zu Ende. Am Mittwochabend trat Peter Noever, Direktor des Museums für Angewandte Kunst (MAK), zurück. Das MAK-Kuratorium erstattete gegen ihn Strafanzeige. Als Ursachen werden genannt: „Malversationen“ sowie „manipulierte Abrechnungen“.

Zum Wochenende hin ist über die Salzburger Festspiele zu berichten, die vom Bundesrechnungshof untersucht werden. Auslöser für diese Prüfung war der Anfang 2010 aufgeflogene Betrugsskandal um den einstigen Technischen Direktor Klaus K. und den einstigen Geschäftsführer der Osterfestspiele, Michael D. Gegen beide ist Strafanzeige erstattet. Es ist der weitaus größte Betrugsfall in der Geschichte von Salzburger Festspielen und Osterfestspielen mit mehreren Hunderttausend Euro Schaden.

In allen drei Fällen – MAK, Salzburger Festspiele und Osterfestspiele – geht es um einzelne Personen, die auch zur Verantwortung gezogen werden. Doch es ist in allen drei Fällen auch zu befürchten, dass die Verdächtigten, für die alle die Unschuldsvermutung gilt, nicht nur vereinzelt, sondern über viele Jahre ungebührlichen Nutzen gezogen haben.

Diese Institutionen haben Kuratorien, die für Budgetkontrolle verantwortlich sind. Sie sind Empfänger von Subventionen, und man müsste annehmen, dass in Kultur- und Finanzabteilungen von Stadt, Land und Bund die versiertesten Subventionsprüfer werken. Das MAK ist ein Bundesmuseum, die Salzburger Festspiele sind eine Institution kraft Bundesgesetz. Für beide staatsnahen Unternehmen müssten Vieraugenprinzip, professionelle kaufmännische Geschäftsführung samt Revision selbstverständlich sein.

Bei Dauer und Ausmaß dieser Malversationen ist zu befürchten, dass mit deren Enthüllen zugleich auch Schwächen dieses kulturellen Kontrollsystems entlarvt werden. Da mag man den Ruf nach Strukturreform verstehen. Aber man zittert auch vor einem nächsten Fall, irgendwo.

Kultur / 26.02.2011 26.02.2011 / Print

 
Advertisement
  • Salzburg
  • Stadt Salzburg
  • Flachgau
  • Tennengau
  • Pongau
  • Pinzgau
  • Lungau
  • Wirtschaftsraum Salzburg
  • Nachrichten
  • Innenpolitik
  • Weltpolitik
  • Wirtschaft
  • Chronik
  • Kultur
  • Motor
  • 7 mal 24
  • Zeitung
  • Sport
  • Eishockey
  • T-Mobile-Liga
  • Fußall
  • Formel1
  • Motorsport
  • Tennis
  • US-Sports
  • Wintersport
  • Lifestyle
  • Leute
  • Gewinnspiele
  • Gesüleben
  • Kino
  • Reisen
  • Veranstaltungen
  • Horoskop
  • Sudoku
  • Video
  • SN aktuell
  • imBild
  • Audio
  • Meinung
  • SN Kommentare
  • Blogs
  • SN Debatte
  • Leserbriefe
  • MeinJung
  • Wizany
  • Lichtblicke
  • meinSalzburg
  • Mitglieder
  • Interessen
  • Fotoblogs
  • Salzburgwiki
  • Marktplatz
  • Karriere
  • Immobilien
  • Motor
  • Gastrojobs
  • Marktplatz
  • Partnerbörse
  • Gutscheine
  • Preisvergleich
  • SN-Service
  • Archiv
  • Abo
  • Anzeigenpreise
  • Online Werbung
  • Mediadaten
  • SN Saal
  • Wir über uns
  • Team
  • Salzburger Woche
  • Anzeigenpreise
  • Kontakt
  • Salzburger Fenster
  • Anzeigenpreise
  • Kontakt
  • Versionen
  • Mobil
  • iPhone
  • RSS Feed
  • SN auf Facebook
  • SN auf Twitter
Kontakt | Newsletter | Impressum | AGB | Hilfe
© 1997-2009 Salzburger Nachrichten Verlags GesmbH&CoKG
realisiert von conova communications