Hier sei noch auf das architektonische
Lebenswerk verwiesen, mit dem sich Judd seit den 70er Jahren intensiv
beschäftigte. In dem kleinen Grenzort Marfa im den trockenen Weiten des
südwestlichen Texas nahe der mexikanischen Grenze begann er den ehemaligen
Militärstützpunkt Fort Russel für seine Zwecke umzubauen.
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| Ostseite der
Arena |
Die Anlage
Fünfzehn Gebäude, darunter zwei große ehemalige Artilleriehallen und
ehemalige Wohnbaracken, wurden zu permanenten Ausstellungsflächen für
Arbeiten seiner Künstlerfeunde, wie John Chamberlain, Dan Flavin und
seiner eigenen Skultpturen. Er gründete die Chinati Foundation, die sich
zum Ziele setzte, Kunstwerke kompromisslos jenseits des temporären
Ausstellungsbetriebs in Szene zu setzen. Die Art, wie in Marfa die Objekte
in den außergewöhnlich klaren Räumen zur Geltung kommen, hat etwas von
sakralen Gegenständen und unerbittlicher Qualität.
Tipp:
Am 5. Juni 2002 spricht die Präsidentin der Chinati Foundation Dr.
Marianne Stockebrand über das Werk von Donald Judd.
Link: Chinati Foundation, Marfa