| Quer durch die Stadt | |
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Ein musikalisches Programm, angereichert durch Film, Bildende Kunst, Tanz und Licht, in Grenzbereichen wie Musikalische Grafik, Farblichtmusik, Live-Video, Visualisierung, Filmmusik und Musiktheater. |
Das Sichtbare und das Hörbare neben- und
miteinander: Visuelle Aspekte in der zeitgenössischen Musik stehen im
Zentrum des Festivals Wien Modern 2001. Zwischen 28. Oktober und 26.
November finden unter dem Motto "(un)sichtbar - (in)visible" 37
Veranstaltungen sowie Gespräche, Einführungen, Workshops, Symposion an in
der ganzen Stadt verstreuten Orten statt. Neben dem Wiener Konzerthaus und dem Musikverein sind das Tanzquartier,
die Kunsthalle und das Museum moderner Kunst im MuseumsQuartier, Schloß
Schönbrunn, der Narrenturm, das Kasino am Schwarzenbergplatz, das
KlangTheater ORF, das Odeon und in Klosterneuburg die Sammlung Essl und
das Schömer-Haus Schauplätze für musikalische Programme in Verbindung mit
Ausstellungen, Lichtdesign, Film, Tanz, Performances, Installationen,
Live-Video oder musikalischer Grafik. Dichtes Kooperationsnetz Das stadtumspannende Kooperationsnetz, das heuer erstmals in dieser
Dichte für das internationale Festival mit Musik unserer Zeit geknüpft
werden konnte, wurde von Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (S) bei
der Programmpräsentation sogar als "Vorbild für die Festwochen"
hervorgehoben. Neben vielen Österreichpremieren bietet Wien Modern ein Programm mit 19
Uraufführungen, von Georges Sperghis (dem ein Schwerpunkt gewidmet ist)
über Gösta Neuwirth, Fabio Nieder, Wolfgang Mitterer, Gerhard E. Winkler
bis Morton Feldmann (dem ein weiterer Schwerpunkt eingeräumt wird). Visuelle Aspekte Vier Abende zum Thema Musik und ihre visuellen Aspekte bietet die
Konzertreihe "Galerie I - IV" im Neuen Saal des Konzerthauses, wo etwa der
US-Komponist Alvin Lucier den unmittelbar physikalischen Verbindungen
nachgeht, die zwischen akustischen und visuellen Phänomenen bestehen. Georg Friedrich Haas' Ensemblestück "in vain", wird heuer wieder bei
Wien Modern aufgeführt, diesmal allerdings in der ursprünglich
konzipierten Form in der eine Lichtstimme eingeschrieben ist (von
"konzertmäßiger Podiums- und Pultbeleuchtung" bis zu völliger
Dunkelheit). Boulez eröffnet Pierre Boulez wird mit dem Ensemble Modern Orchestra am 28. Oktober im
Großen Konzerthaussaal das Eröffnungskonzert leiten (mit Schönberg,
Birtwistle, Kyburz und Boulez), dem sich im Neuen Saal eine
HIVE-Performance (Bruce Odland & Sam Auginger, Sound, Rachel de Boer
& Chris Kondek, Visuals) anschließt. Das Finale am 26. 11. wird vom SWR-Sinfonieorchester unter Sylvain
Cambreling bestritten. Dabei wird Hans Werner Henze, der heuer seinen 75.
Geburtstag feierte, mit seinen "Ariosi" gewürdigt. Pass gilt für Museen Der Generalpass für Wien Modern (920 Schilling / Euro 66,86) ermöglicht
nicht nur den Besuch zahlreicher musikalischer Veranstaltungen, sondern
gilt auf Dauer des Festivals auch als Eintrittskarte für die Ausstellungen
des Museums moderner Kunst MUMOK, der Kunsthalle Wien und der Sammlung
Essl. Tipp Wien Modern 2001.
Internationales Festival mit Musik unserer Zeit. Veranstaltet von der
Kulturabteilung der Stadt Wien mit der Konzerthausgesellschaft und dem
Musikverein. 28. Oktober bis 26. November. | ||