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29.08.2005 - Kultur&Medien / Kultur News
Wolfgang Bauer. Leben, Werk

Geboren 1941 in Graz, studierte Wolfgang Bauer Theaterwissenschaft, Romanistik, Philosophie. Bei der Avantgarde-Gruppe Forum Stadtpark in Graz begann er seine literarische Laufbahn. Dort wurden 1962 auch seine frühen Texte uraufgeführt: "Der Schweinetransport", "Maler und Farbe", "Zwei Fliegen auf einem Gleis". Mit der Uraufführung von "Magic Afternoon" 1968 in Hannover gelang Bauer der internationale Durchbruch. An diesen ersten Erfolg schloss er mit zwei Stücken an: "Change", 1969 im Volkstheater uraufgeführt und "Gespenster" (1974, Münchner Kammerspiele). Weitere Stücke: "Magnetküsse" (1976, Burgtheater), "Herr Faust spielt Roulette" (1987, Akademietheater), "Das Lächeln des Brian de Palma" (1991, Schauspielhaus Graz), "Ach, armer Orpheus" (1991, Schauspielhaus Wien), "Die Menschenfabrik" (1996, Schauspielhaus Graz), "Cafe Tamagotchi" (2001 Rabenhoftheater Wien), "Foyer" (2004, Graz). "Magic Afternoon" und "Change" wurden auch verfilmt. Ferner hat Bauer Romane, Gedichte, Hörspiele veröffentlicht. Bauers Werke wurden in über 24 Sprachen übersetzt und in 35 Ländern aufgeführt. 1994 wurde er mit dem Großen Österreichischen Staatspreis ausgezeichnet. Beim Grazer Literaturverlag Droschl erscheint seit 1986 die Werkausgabe Bauers. Im Alter von 64 Jahren ist er am Freitag in Graz gestorben.

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