Krems (APA) - "Adolf Frohner würde
Gefallen finden an dem, was hier entstanden ist." Diese Worte fand der
niederösterreichische Landeshauptmann Pröll am Samstag bei der
Eröffnung des Forum Frohner in Krems und fügte hinzu: "Auch weil dieses
Projekt ganz seinem Geist und seiner Haltung entspricht."
Das Forum soll ganz im Sinne des im Jänner verstorbenen Künstlers von
Weltruf ein lebendiger Ort des Dialoges sein. Es ist Teil der
Kunsthalle Krems und die erste Einrichtung im revitalisierten
Minoritenkloster in Krems-Stein. Die Krenek-Stiftung und das Museum
Stein folgen noch. Die Erstausstellung "Zufälle, die ich provoziere" in
der neuen Ausstellungshalle zeigt großteils Werke von Adolf Frohner,
die der Künstler dem Land zur Verfügung gestellt hat. Das Forum eröffne
ein neues Kapitel der NÖ Kulturpolitik und sei am "Schauplatz
Niederösterreich" der nächste Baustein im Sinne von "Arbeit für viele
und Werte für alle", so Pröll. Er gab auch ein klares Bekenntnis für
die Freiheit und Unabhängigkeit der Kunst ab. "Unsere Kulturarbeit muss
offen sein gegenüber allen Entwicklungen. Eine Gesellschaft, die Kultur
und Künstler einengt, engt sich selber ein." Forum Frohner-Leiter
Dieter Ronte will in der neuen Einrichtung "im Sinne der Lebendigkeit
dieses Hauses" neben Ausstellungen auch Empfänge, Lesungen, Symposien
etc. durchführen. (S E R V I C E - Forum Frohner, Krems - Stein,
Minoritenplatz 4: Eröffnungsausstellung "Zufälle, die ich provoziere.
Adolf Frohner im forum frohner der Kunsthalle Krems", bis 24. Februar
2008. Öffnungszeiten täglich 11.00 bis 17.00 Uhr, Kontakt: Tel. 02732 /
90 80 10 - 19, http://www.forum-frohner.at)
APA 14:01 30.09.2007
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